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04.06.2021 | Zielgerichtete Therapie | Podcast | Nachrichten

Der Springer Medizin Podcast

Nach COVID-19: Kommt jetzt das Impfen gegen Krebs?

Im Gespräch mit Prof. Dr. med Sebastian Kobold, Experte für Immunonkologie

Autoren:
Moritz Borchers, Anika Aßfalg

Seit über 20 Jahren wird daran geforscht, Impfstoffe gegen Tumoren zu entwickeln. Während die COVID-19-Impfstoffentwicklung gerade von genau dieser Forschung profitiert hat, sind große Erfolge in der Onkologie bisher ausgeblieben.  Woran das liegt und ob sich das aufgrund der aktuellen Impferfolge gegen COVID-19 ändern könnte, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge.

(Dauer: 24:45 Minuten)

In dieser Folge fragen wir nach, warum Impfungen gegen Krebs so schwierig zu entwickeln sind, was die Unterschiede zwischen prophylaktischen und therapeutischen Impfungen sind und ob die Erfolge der mRNA-Impfstoffe nun auch die Forschung an Tumorvakzinen vorantreibt. 

Dazu sprechen wir Prof. Dr. med Sebastian Kobold aus München. Er leitet die Arbeitsgruppe „Immunpharmakologie“ an der Ludwig-Maximilian-Universität in München und erforscht dort zusammen mit seinem Team an verschiedenen Wegen, wie sich das Immunsystem im Kampf gegen Krebs medikamentös mobilmachen lässt. Er erzählt uns unter anderem, wie trickreich Krebszellen sich vor dem Immunsystem verbergen und wie viele Hürden ein Impfstoff nehmen muss, um gegen Tumoren wirken zu können.

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