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01.08.2014 | Originalien | Ausgabe 8/2014

Der Ophthalmologe 8/2014

Zunahme der Untersuchungen wegen Katarakt, Glaukom, diabetischer Retinopathie und Makuladegeneration

Vergleichende Querschnittstudie der Jahre 2010 und 1997 in Augenarztpraxen

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 8/2014
Autoren:
Prof. Dr. B. Bertram, C. Gante, R.-D. Hilgers

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Bedeutung der 4 häufigsten visusbedrohenden Erkrankungen altersabhängige Makuladegeneration (AMD), Glaukom, diabetische Retinopathie und Katarakt in den Augenarztpraxen hat sich durch Demografie, medizinischen Fortschritt und Verlagerung stationärer Behandlungen in den ambulanten Bereich für niedergelassene Augenärzte geändert.

Methoden

Eine Krankenguterhebung bei 15.125 (ca. 10 %) Patienten von 96 Augenvertragsärzten (Median: 149 pro Arzt, „range“: 45–376) wurde im 4. Quartal 2010 durchgeführt. Die Ergebnisse für die 4 häufigsten visusbedrohenden Erkrankungen wurden mit den Ergebnissen einer früheren Untersuchung im 4. Quartal 1997 verglichen.

Ergebnisse

Gegenüber 1997 erhöhte sich der altersadjustierte Anteil der Untersuchungen wegen Katarakt um 29 %, Glaukom um 21 %, Diabetes um 39 % und vitreoretinaler Erkrankungen um 19 %. Besonders stark nahm die Zahl der AMD-Untersuchungen in den Altersgruppen ab 70 Jahren zu.

Schlussfolgerungen

Die Zahl der Patienten aufgrund der 4 häufigsten visusbedrohenden Erkrankungen hat von 1997 bis 2010 nicht nur absolut, sondern auch altersbereinigt erheblich zugenommen. Für deren frühzeitige und leitliniengerechte Entdeckung, Diagnostik und Therapie durch Augenärzte müssen auch in Zukunft entsprechende finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

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