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13.02.2019 | Hauptbeitrag

Zur Bedeutung sportbezogener Einstellungen und Deutungsmuster für die Sportaktivität junger Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

Zeitschrift:
German Journal of Exercise and Sport Research
Autoren:
Dr. Claudia Klostermann, Siegfried Nagel, Christelle Hayoz, Torsten Schlesinger
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (https://​doi.​org/​10.​1007/​s12662-019-00568-3) enthalten.

Zusammenfassung

Erklärungen zu Unterschieden in der Sportpartizipation verweisen vielfach auf den Faktor Migrationshintergrund und daraus resultierende Benachteiligungen, ohne die dahinterliegenden Mechanismen genauer zu beleuchten. Die folgende Studie verfolgt das Ziel, eine differenziertere Prüfung vorzunehmen, inwiefern Personen mit und ohne Migrationshintergrund in der Schweiz unterschiedliche sportbezogene Einstellungen und Deutungsmuster aufweisen, welche wiederum für die Partizipation am Sport von Bedeutung sind. Datengrundlage der empirischen Analyse bildet eine Querschnittserhebung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ausgewählten deutsch- und französischsprachigen Kantonen der Schweiz (n = 4039). Fehlende Werte wurden mittels multivariater Imputation ersetzt. Deskriptive Befunde bestätigen zunächst migrationsspezifische Unterschiede in der Sportpartizipation. Multivariate logistische Regressionsanalysen zwischen Personen mit und Migrationshintergrund zeigen, dass der reine Effekt des Migrationsstatutes etwas gedämpft wird, wenn Variablen zu sportbezogenen Einstellungen und Deutungsmustern einbezogen werden. Betrachtet man die Einflüsse innerhalb der beiden Gruppen, so zeigt sich, dass die meisten signifikanten Prädiktoren in die gleichen Richtungen weisen und damit die theoretischen Mechanismen in den gruppenspezifischen Kontexten ähnlich wirken.

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12662_2019_568_MOESM1_ESM.docx
Literatur
Über diesen Artikel
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