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Zur Konnotation und Denotation des Trainingsbegriffs in Theorie und Praxis des Sports

  • 19.12.2019
  • Hauptbeitrag
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Trainingswissenschaft rekurriert in ihrem Selbstverständnis auf einen eher offenen Trainingsbegriff. Inwieweit diese offene Betrachtung mit dem Verständnis der Sportpraxis übereinstimmt und in Abhängigkeit verschiedener Determinanten einerseits und in unterschiedlichen Kontexten und Anwendungsfeldern andererseits Training als relevant wahrgenommen wird, ist auf empirischer Basis nur wenig diskutiert. Ergebnisse eines Online-Survey zeigen, dass alltagsweltlich mehrere Begriffsverständnisse existieren, welche teilweise übereinstimmend, teilweise divergent zum wissenschaftlichen Begriffsverständnis ausfallen. In beiden Betrachtungen wird Training als zielgerichtet, planmäßig und systematisch wahrgenommen. Determinanten wie die wöchentliche stündliche Aktivität sowie die Motivbereiche Wettkampf/Leistung und Fitness/Gesundheit sind signifikante Prädiktoren für die subjektbezogene Bedeutung von Training. Die in dieser Studie verwendeten Sportmodelle scheinen, aufgrund von heterogenen Merkmalszuweisungen zu den Tätigkeiten innerhalb der jeweiligen Modelle, für die Betrachtung von Training in den Anwendungsfeldern ungeeignet.
Titel
Zur Konnotation und Denotation des Trainingsbegriffs in Theorie und Praxis des Sports
Verfasst von
Carlo Dindorf
Michael Fröhlich
Publikationsdatum
19.12.2019
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
German Journal of Exercise and Sport Research / Ausgabe 2/2020
Print ISSN: 2509-3142
Elektronische ISSN: 2509-3150
DOI
https://doi.org/10.1007/s12662-019-00641-x
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