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03.01.2017 | Schwerpunkt: Kinder- und Jugendpsychotherapie - Übersicht | Ausgabe 1/2017

Psychotherapeut 1/2017

Zwangsmaßnahmen in der psychiatrischen Behandlung

Transition im Spannungsfeld von elterlicher Sorge und Selbstverantwortung des jungen Menschen

Zeitschrift:
Psychotherapeut > Ausgabe 1/2017
Autoren:
Dr. med. Sabine Müller, Ludwig Salgo, Michael Kölch, Jörg M. Fegert
Wichtige Hinweise

Redaktion

H.J. Freyberger, Stralsund/Greifswald
J.M. Fegert, Ulm

Zusammenfassung

Hintergrund

Patienten in psychiatrischer bzw. psychotherapeutischer Behandlung werden beim Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenalter, also vor bzw. nach dem 18. Geburtstag, bezüglich der Rechtslage zu Zwangsmaßnahmen mit gravierenden Unterschieden konfrontiert. Ist für gesunde Adoleszente dieser Übergang schon eine Herausforderung, so ergeben sich bei psychisch kranken Adoleszenten noch problematischere Situationen, wenn es um Themen wie Zwangsbehandlung oder Begriffe wie Eigengefährdung geht.

Ziel der Arbeit

Dargestellt werden soll die differente Rechtslage, insbesondere hinsichtlich Zwangsmaßnahmen, bei Kindern bzw. Jugendlichen und Erwachsenen. Probleme werden erläutert und Lösungsansätze skizziert.

Material und Methoden

Hierzu werden die jeweiligen Rechtsgrundlagen ausgeführt und die Entwicklung der Gesetzgebung geschildert. Problematische Situationen werden insbesondere an konkreten Fallkonstellationen beleuchtet.

Ergebnisse

Es ergeben sich Regelungslücken und „Grauzonen“. Hierdurch besteht die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche – genehmigt durch die Eltern, die sich häufig in einem Interessenkonflikt befinden, – massiven Grundrechtseingriffen ausgesetzt sind. Eine unabhängige Instanz, die hiervon Kenntnis erlangt und die Rechtfertigung für diese Maßnahmen überprüft, existiert nicht. Zudem kommt es häufig zu Behandlungslücken.

Schlussfolgerung

Bezüglich Zwangsmaßnahmen, die über die freiheitsentziehende Unterbringung hinausgehen, wird Handlungsbedarf des Gesetzgebers gesehen, um die Rechte der Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten. Weiterführende Maßnahmen zur Unterstützung bei der Transition psychisch kranker Adoleszenter sind notwendig.

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