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2021 | Zwangsstörung | OriginalPaper | Buchkapitel

7. Berührungsvermeidungs- und Waschzwänge: Kontakte mit „gefährlichen“ und ekelerregenden Substanzen

verfasst von : Nicolas Hoffmann, Birgit Hofmann

Erschienen in: Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Die brutalste Form des Einsetzens von zwanghaften Vorstellungen, die jemanden ein Leben lang beschäftigen, ja terrorisieren können, kennen wir aus Geschichten von Kranken, die an dem Zwang leiden, unter allen Umständen die Berührung mit bestimmten Menschen oder Objekten zu vermeiden, die als Träger von „gefährlichen“ oder widerlichen Substanzen gelten. Der grundlegende Affekt dabei ist Ekel, weniger Angst, meist eine Mischung von beiden. Dann treten die beiden Affekte in einer typischen Reihenfolge auf: Es besteht oft panische Angst vor der Möglichkeit einer Berührung. Erfolgt sie, dann tritt Ekel auf, der auch nachher noch anhält, bis er mit „einschlägigen“ Mitteln wie Waschen beseitigt ist.
Literatur
Zurück zum Zitat Hoffmann N (2005) Phänomenologie der Zwangsstörungen. In: Ambühl H (Hrsg) Psychotherapie der Zwangsstörungen, 2. Aufl. Thieme, Stuttgart, S 1–11 Hoffmann N (2005) Phänomenologie der Zwangsstörungen. In: Ambühl H (Hrsg) Psychotherapie der Zwangsstörungen, 2. Aufl. Thieme, Stuttgart, S 1–11
Zurück zum Zitat Hoffmann N, Hofmann B (2018) Expositionszentrierte Verhaltenstherapie bei Ängsten und Zwängen. Praxishandbuch, 4. Aufl. Beltz PVU, Weinheim Hoffmann N, Hofmann B (2018) Expositionszentrierte Verhaltenstherapie bei Ängsten und Zwängen. Praxishandbuch, 4. Aufl. Beltz PVU, Weinheim
Metadaten
Titel
Berührungsvermeidungs- und WaschzwängeBerührungsvermeidungs- und Waschzwang: Kontakte mit „gefährlichen“ und ekelerregenden Substanzen
verfasst von
Nicolas Hoffmann
Birgit Hofmann
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62261-2_7

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