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1. Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung

Erschienen in:

Zusammenfassung

Als zentrale Elemente der zwanghaften Persönlichkeitsstörung werden Pessimismus, Hypermoralität, Kontrolle und Sorge identifiziert und anhand von Beispielen illustriert. Dann wird ein neuer verhaltenstherapiebasierter Ansatz der Diagnostik und der Therapie vorgestellt. Daraus werden sowohl konkrete Übungen für eine therapeutische Behandlung als auch für eine wirkungsvolle Selbsthilfe entwickelt und in ihrer Anwendung aufgezeigt. Im September 1953 starb Edwin Hubble, der Mann, der in wenigen Jahren in ebenso knappen wie schnippisch vorgetragenen Mitteilungen die gesamte Sicht von der Welt auf den Kopf gestellt hatte. Von jeher hatten Astronomen angenommen, dass die Sternenwolke, die wir als Milchstraße bezeichnen, das gesamte Universum bilde. Lediglich über die Natur kleinerer Lichtflecken zwischen den Sternen, der sogenannten Nebel, war man sich nicht einig. Nachdem auf einigen Bergen im Südwesten Amerikas große Spiegelteleskope aufgestellt worden waren, folgte eine sensationelle Entdeckung der anderen. Mit dem Teleskop auf dem Mount Wilson bei Pasadena war es Hubble gelungen, die Entfernung zu einigen Nebelflecken zu messen. Sie waren Hunderttausende von Lichtjahren entfernt und erwiesen sich als riesige Ansammlungen von Milliarden von Sternen, wie die Milchstraße. In der Tiefe des Raumes verbargen sich Milliarden solcher Sternensysteme.
Titel
Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung
Verfasst von
Nicolas Hoffmann
Birgit Hofmann
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62261-2_1
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