Wir beschäftigen uns in diesem Beitrag mit einer Gruppe von Zwangspatienten, die sowohl in Bezug auf die Symptomatik als auch in ihrer Bereitschaft sich einer klassischen Therapie zu unterziehen, in der Literatur als besonders schwierig bis „untherapierbar“ gelten. Wir beschreiben einen neuen Therapieansatz und zeigen die Bedingungen auf, unter denen therapeutische Maßnahmen auch bei dieser Population erfolgreich angewendet werden können. Der Ansatz, der vor allem auf Expositionen begründet ist, zeigt eine Reihe von Hilfsmöglichkeiten auf, die diese Prozeduren für die besonders schwierige Population als tolerabel und hilfreich erscheinen lassen.