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30.04.2021 | Zyklophotokoagulation | Originalien

Mikropuls-Zyklophotokoagulation senkt den Intraokulardruck: Halbjahresergebnisse

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe
Autoren:
Andrea Huth, Arne Viestenz

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Zyklophotokoagulation (CPC) ist ein einfaches, nichtinvasives und schnell verfügbares Verfahren zur Augendrucksenkung, nimmt aber aufgrund ihres gefürchteten Komplikationspotenzials weiterhin eine Außenseiterrolle bei der operativen Therapieplanung ein. Die Mikropuls-CPC verspricht ein gewebeschonenderes sowie schmerzärmeres Vorgehen mit weniger Nebenwirkungen.

Methode

Retrospektive Auswertung der Patienten, die mit dem Mikropuls-CPC-Laser behandelt wurden, zu den Messzeitpunkten 1 Tag präoperativ, 2 Tage postoperativ sowie nach 3 und 6 Monaten.

Ergebnisse

Zwischen 2018 und 2019 wurden 63 Augen von 46 Patienten behandelt. Der mittlere Augendruck im Gesamtkollektiv lag vor Operation bei 20,6 mm Hg und sank 2 Tage nach Operation auf 13,5 mm Hg, nach 3 Monaten auf 16,2 mm Hg und nach 6 Monaten auf 14,6 mm Hg (p < 0,002). Die Anzahl der drucksenkenden Substanzen sank von präoperativ 3,2 auf 2,4 nach 2 Tagen postoperativ, nach 3 Monaten auf 2,6 Substanzen, nach 6 Monaten auf 2,8 (p < 0,001). Der Visus lag vor Operation bei 0,59 logMAR, 2 Tage postoperativ bei 0,60, nach 3 Monaten bei 0,59 und nach 6 Monaten bei 0,5 (statistisch nicht signifikant). Intraoperativ ereignete sich eine Komplikation (Hyposphagma), die postoperative Komplikationsrate lag bei 0 %.

Schlussfolgerung

Die Behandlung mit einem Mikropuls-CPC-Laser bietet eine schonende Möglichkeit der zeitnahen Drucksenkung. Der Einsatz der Mikropuls-CPC sowohl als erste chirurgische Therapieoption als auch bei Patienten mit gutem Visus wird von uns befürwortet.

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