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Erschienen in:

24.01.2024 | ECMO | Leitthema

Extrakorporale Membranoxygenierung im Kindesalter

verfasst von: Florian von Borell, Miriam Peters, Dr., Martin Böhne, PD Dr., Dr. Harald Köditz

Erschienen in: Monatsschrift Kinderheilkunde | Ausgabe 2/2024

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Zusammenfassung

Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) wird seit mehr als 50 Jahren erfolgreich bei Kindern eingesetzt und ist derzeit eine etablierte Form der lebenserhaltenden Therapie für konservativ therapierefraktäres kardiales und respiratorisches Versagen. Technische Weiterentwicklungen und zunehmende Erfahrung haben Überlebensrate und Outcome für Neugeborene und Kinder signifikant verbessert. Indikationen für neonatale und pädiatrische ECMO finden sich bei kongenitaler Zwerchfellhernie, dem Mekoniumaspirationssyndrom, der persistierenden pulmonalen Hypertonie, einem Herzversagen nach Herzoperationen, einer Myokarditis sowie bei akutem Atemnotsyndrom, Pneumonie oder Sepsis. Zweck dieses Artikels ist es, den Lesern Einblicke in die Behandlung eines Kreislauf- oder Lungenversagens mittels ECMO zu vermitteln und die Prinzipien dieses Verfahrens theoretisch sowie anhand von Fallstudien darzustellen. Zusätzlich wird ein kurzer Überblick über die Verfügbarkeit von neonataler und pädiatrischer ECMO in Deutschland geboten.
Literatur
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Metadaten
Titel
Extrakorporale Membranoxygenierung im Kindesalter
verfasst von
Florian von Borell
Miriam Peters, Dr.
Martin Böhne, PD Dr.
Dr. Harald Köditz
Publikationsdatum
24.01.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Monatsschrift Kinderheilkunde / Ausgabe 2/2024
Print ISSN: 0026-9298
Elektronische ISSN: 1433-0474
DOI
https://doi.org/10.1007/s00112-023-01911-7

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