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Erschienen in:

28.06.2021 | Leitthema

Survivorship aus Sicht der Betroffenen

verfasst von: Rainer Göbel

Erschienen in: Die Onkologie | Ausgabe 8/2021

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Zusammenfassung

Survivorship bedeutet für Betroffene einerseits ein längeres Überleben ihrer Krebserkrankung, andererseits auch eine Vielzahl von Herausforderungen. Kompetenzen müssen erworben und angewendet werden, um die Erkrankung zu bewältigen. Hierbei werden teilweise sehr unterschiedliche Wege beschritten und das Selbstverständnis der Betroffenen variiert stark. Die Arzt-Patienten-Kommunikation spielt eine wichtige Rolle, zumal sie zunehmend auf Augenhöhe stattfindet. Dies ist verbunden mit der Entscheidungsfindung, bei der Patienten im Rahmen des Informed Consent einbezogen werden. Die Krebsselbsthilfe fungiert nicht mehr nur als Informationslieferant, sondern etabliert sich als Interessenvertretung in Forschung und Politik. Folgende Problemfelder bestehen weiterhin: Das Langzeitüberleben ist bei Ärzten, Pflegern und Psychoonkologen noch nicht ausreichend präsent. Viele Nachsorgeprogramme bzw. Kontrolluntersuchungen enden nach 5 Jahren. Innerhalb Deutschlands ist die Versorgungssituation von Krebspatienten sehr heterogen. Der Weg zurück ins Arbeitsleben ist oft schwierig und die Datenlage für Forschungszwecke ist unzureichend.
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Gemeinsames Krebsregister (Hrsg) (2018) Krebs in Sachsen-Anhalt 2014–2015 (Landesbericht), 2018:22 Gemeinsames Krebsregister (Hrsg) (2018) Krebs in Sachsen-Anhalt 2014–2015 (Landesbericht), 2018:22
4.
Zurück zum Zitat Spahn, J., Rheinische Post, 1. Febr. 2019 Spahn, J., Rheinische Post, 1. Febr. 2019
Metadaten
Titel
Survivorship aus Sicht der Betroffenen
verfasst von
Rainer Göbel
Publikationsdatum
28.06.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 8/2021
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-021-00996-7

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