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Publiziert am: 21.02.2018
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Nachweisempfindlichkeit
Verfasst von: C. Vidal und W.-R. Külpmann
Nachweisempfindlichkeit
Englischer Begriff
capability of detection
Definition
Empfindlichkeit eines Messgerätes, auf Änderungen der Eingangsgröße dX mit Änderungen in der gemessenen Größe dY zu antworten.
Beschreibung
Die Nachweisempfindlichkeit immunchemischer Methoden hängt ab von
der Anzahl der Signale, die in der Zeiteinheit von einer definierten Menge markierter Moleküle generiert wird,
dem Verhältnis gemessener Signale zu generierten Signalen (Zähl- oder Messausbeute),
der Intensität des Hintergrundsignals, vor dem das spezifische Signal gemessen wird (Signal-Rauschen-Verhältnis).
Literatur
DIN ISO 11843-1:2004-09: Erkennungsfähigkeit - Teil 1: Begriffe (ISO 11843-1:1997 einschließlich Technisches Korrigendum 1:2003), Beuth-Verlag, Berlin
Thomas L (Hrsg) (2008) Labor und Diagnose. Indikation und Bewertung von Laborbefunden für die medizinische Diagnostik, 7. Aufl. TH-Books, Frankfurt am Main, S 1915–1937