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Die diagnostische Sensitivität (Sensitivität eines diagnostischen Tests) bezeichnet die (bedingte) Wahrscheinlichkeit für ein positives Testergebnis unter den tatsächlich Kranken (Testergebnis, richtig-positives).
Beschreibung
Die diagnostische Sensitivität lässt sich verstehen als Empfindlichkeit des Testverfahrens, da sie die Wahrscheinlichkeit für die richtige Testentscheidung unter den Kranken angibt. Die Sensitivität ist ein Maß für die diagnostische Accuracy (Accuracy, diagnostische) eines Tests bzw. für die Validität (Validität, diagnostische) eines diagnostischen Tests (Test, diagnostischer), wenn als Referenz ein Goldstandard verwendet wird. Die Sensitivität wird geschätzt durch den Quotienten aus der Zahl der Erkrankten mit positivem Test dividiert durch die Gesamtheit der Erkrankten [d. h. der Quotient a /(a + c); s. Tabelle im Stichwort Vierfeldertafel]. Ist die Sensitivität des Tests hoch, so wird der Test kaum Kranke übersehen. Ein hoch sensitiver Test ist besonders dann hilfreich, wenn ein negatives Testresultat beobachtet wird.
Literatur
Hilgers R-D, Bauer P, Scheiber V (2002) Einführung in die Medizinische Statistik. Springer, Berlin/Heidelberg/New York