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AHA-Kongress 2019

16.–18. November, Philadelphia

Vorhofflimmern plus Koronarstent: ASS nach PCI nicht zu früh absetzen

In der antithrombotischen Therapie  nach Stent-Implantation bei KHK- Patienten mit Vorhofflimmern geht der Trend klar in Richtung duale Regime ohne ASS. Allerdings könnte es klug sein, an ASS in bestimmten Fällen zumindest für ein Monat festzuhalten.

In Kooperation mit:
Peter Overbeck

PCI bei stabiler KHK und schwerer Niereninsuffizienz ohne Zusatznutzen

Bei stabiler KHK kann eine invasive Revaskularisation zwar nicht die Prognose verbessern, wohl aber die Lebensqualität. Leidet der KHK-Patient zusätzlich an Niereninsuffizienz, ist eine perkutane Koronarintervention (PCI) weder prognostisch noch symptomatisch von Vorteil, zeigt die ISCHEMIA-CKD-Studie.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Erste Daten für zwei neue RNA-basierte Therapieansätze bei schwerer Hypertriglyzeridämie

RNA-basierte Therapien und kein Ende: Bei der AHA-Tagung in Philadelphia wurden für zwei RNA-Interferenz-basierte Therapien vielversprechende Phase I/II-Daten bei Hypertriglyzeridämie vorgestellt. Außer den Triglyzeridspiegeln sinken auch die LDL-Spiegel.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Reanimation ohne ST-Hebung im EKG: Frühe Koronarangiografie ohne Vorteil

Bei nach Herzstillstand reanimierten Patienten ohne ST-Streckenhebung im EKG ist eine sofortige Herzkatheteruntersuchung im Vergleich zu einer späteren invasiven Abklärung klinisch ohne Vorteil, bestätigen neue Ergebnisse der COACT-Studie.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

ASS absetzen auch nach Koronarsyndrom ohne ST-Hebung sicher

Nach initialer dualer Plättchenhemmung mit Ticagrelor plus ASS kann die ASS-Therapie auch bei instabiler Angina oder NSTEMI drei Monate nach PCI sicher abgesetzt werden. Das zeigt eine Subgruppenanalyse der TWILIGHT-Studie.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

STEMI: Wie erklärt sich die Prävention von Re-Infarkten durch komplette Revaskularisation?

Bei Patienten mit Herzinfarkt und koronarer Mehrgefäßerkrankung beugt eine komplette Revaskularisation unter Einbeziehung auch von Nicht-Infarktarterien kardiovaskulären Ereignissen vor, hat die COMPLETE-Studie gezeigt. Wie ist diese präventive Wirkung  zu erklären? Dazu gibt es interessante neue Daten.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Weiter Warten auf bessere Daten zur mechanischen Kreislaufunterstützung

Einmal mehr findet sich in zwei retrospektiven Studien kein Hinweis auf einen Nutzen von Impella-Systemen bei kardiogenem Schock nach Infarkt. In den „gematchten"Analysen waren die Komplikationsraten im Vergleich zu intraaortalen Ballonpumpen teilweise sogar höher.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Wie schafft es ein „Fischöl“-Präparat, kardiovaskuläre Ereignisse zu reduzieren?

Ein spezielles „Fischöl“-Präparat hat in der REDUCE-IT-Studie die Rate kardiovaskulärer Ereignisse substanziell reduziert. Der Wirkmechanismus ist aber noch unklar. Eine randomisierte kontrollierte Studie liefert dazu nun erste Informationen.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Innovativer Lipidsenker in weiterer Studie erfolgreich

Der derzeit klinisch erforschte Lipidsenker Inclisiran eilt von einem Studienerfolg zum nächsten: Auch beim AHA-Kongress präsentierte neue Daten bestätigen einmal mehr seine anhaltend starke cholesterinsenkende Wirkung – bei nur zwei subkutanen Injektionen pro Jahr.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Colchicin-Gabe vor der Koronarintervention ohne kardioprotektiven Effekt

Bei Verdacht auf KHK oder akutes Koronarsyndrom reduziert eine Colchicin-Gabe vor der Herzkatheter-Intervention zwar Entzündungsmarker, hat aber keinen Einfluss auf Myokardschädigung oder ischämische Komplikationen.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Neue Herzinsuffizienz-Therapie: Dapagliflozin von konsistentem Nutzen in Subgruppen

Der klinische Nutzen des SGLT2-Hemmers Dapagliflozin bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist unabhängig vom Alter und initialen Gesundheitsstatus der Patienten, belegen neue Subanalysen der viel diskutierten DAPA-HF-Studie.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Registeranalyse: Langzeitvorteile für ballonexpandierbare TAVI-Systeme?

Große randomisierte Studien zum Vergleich zwischen ballonexpandierbaren und selbstexpandierenden Transkatheter-Aortenklappen gibt es nicht. Im FRANCE-TAVI-Register sieht es jetzt allerdings so aus, als ob die ballonexpandierbaren Systeme Vorteile haben könnten.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Colchicin reduziert ischämische Komplikationen nach Herzinfarkt

Ein weiterer Baustein zur Untermauerung der Hypothese, dass Inflammation ein therapeutisches Ziel bei KHK ist: In der COLCOT-Studie reduzierte Colchicin in der Sekundärprävention nach Herzinfarkt signifikant das Risiko für ischämische Komplikationen.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Nach Schlaganfall: Intensivere Lipidsenkung bietet mehr kardiovaskulären Schutz

Patienten, bei denen nach ischämischem Schlaganfall oder TIA das LDL-Cholesterin auf Werte unter 70 mg/dl gesenkt wird, sind deutlich seltener von kardiovaskulären Ereignissen betroffen als Patienten mit LDL-Werten im Zielbereich zwischen 90 und 110 mg/dl.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Asymptomatische Aortenstenose: Frühe Klappenersatz-OP besser als konservative Strategie

Bei asymptomatischen Patienten mit sehr schwerer Aortenstenose scheint ein frühzeitiger chirurgischer Aortenklappenersatz von Vorteil gegenüber einer primär konservativen Behandlungsstrategie zu sein, legen Ergebnisse einer neuen Studie nahe.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

GALILEO: Rivaroxaban keine Option für die antithrombotische Therapie nach TAVI

In der antithrombotischen Behandlung nach katheterbasierter Aortenklappen-Implantation ist eine Antikoagulation mit Rivaroxaban angesichts damit verbundener Risiken keine Alternative zur derzeit empfohlenen Plättchenhemmer- Behandlung.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Stabile KHK: Keine Prognoseverbesserung durch Herzkatheter in bislang größter Studie

Die Hoffnung, einen prognostischen Nutzen der invasiven Revaskularisation durch perkutane Koronarintervention (PCI) bei stabiler KHK nachweisen zu können, hat sich in der bis dato größten Studie nicht erfüllt. Ein symptomatischer Nutzen konnte dagegen sehr wohl gezeigt werden.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Herzinsuffizienz: Therapieerfolg mit Dapagliflozin unabhängig vom Diabetes-Status

Bei der Indikation Herzinsuffizienz gibt es mit dem SGLT2-Hemmer Dapagliflozin nun eine neue Therapieoption zur Prognoseverbesserung, von der Patienten mit und ohne Diabetes gleichermaßen profitieren, wie neue Daten der DAPA-HF-Studie belegen.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

LDL-Cholesterin trotz Statin-Therapie bei vielen Risikopatienten noch zu hoch

Nur bei etwa einem Drittel aller mit Statinen behandelten Patienten mit manifester kardiovaskulärer Erkrankung lagen die LDL-Cholesterinwerte auf dem in Leitlinien empfohlenen niedrigen Niveau, ergab eine aktuelle Analyse von Daten eines großen US-Registers.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Hypertensive Störungen in der Schwangerschaft prädiktiv für künftige Herzerkrankungen

Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen wie Gestationshypertonie und Präeklampsie sind mit einem erhöhten Risiko für ungünstige Gefäßveränderungen und künftige kardiovaskuläre Erkrankungen assoziiert, belegen Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
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