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25.01.2018 | Schussverletzung | CME-Kurs | Kurs

Update zu Schussverletzungen der Extremitäten

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg | Ausgabe 1/2018
Autoren:
Dr. F. von Lübken, G. Achatz, B. Friemert, M. Mauser, A. Franke, E. Kollig, D. Bieler, AG Einsatz‑, Katastrophen- und Taktische Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
26.01.2019
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Schussverletzungen sind durch Amokläufe und Terroranschläge erneut ins Bewusstsein gerückt, obwohl sie per se in Europa selten sind. Gut die Hälfte aller Schussverletzungen betrifft die Extremitäten. Um die Folgen eines Extremitätenbeschusses verstehen, ist Basiswissen zur Wundballistik unumgänglich. Die ans Gewebe abgegebene Energie des Projektils bestimmt die Verletzungsschwere. Die Energie ist abhängig von der verwendeten Waffe und der Munition. Unterschieden wird zwischen Niedrigenergie-, z.B. durch Pistolen, und Hochenergieverletzungen, v.a. durch Gewehre. Durch die höhere Energieabgabe an das Gewebe entsteht bei Letzteren neben dem permanenten Wundkanal die temporäre Wundhöhle mit erheblichen Weichteilschäden. Frakturen sind bei Hochenergieverletzungen deutlich ausgeprägter als bei Niedrigenergieverletzungen. Débridement gilt als sinnvolle therapeutische Maßnahme. Frakturen sollten aufgrund der häufigen Kontamination temporär mithilfe eines Fixateur externe versorgt werden.

Lernziele

Nach Lektüre dieses Beitrags …

  • verstehen Sie die Grundbegriffe in der Wundballistik wie permanente Wundhöhle, temporäre Wundhöhle und Energietransfer.
  • können Sie die Unterschiede der Niedrigenergie- zu den Hochenergieverletzungen beschreiben.
  • sind Sie in der Lage, die Grundzüge der operativ-chirurgischen Therapie bei Schussverletzungen darzustellen.
  • kennen Sie die Behandlung von begleitenden Nerven- und Gefäßverletzungen.
  • ist es Ihnen möglich, im akuten Fall die ersten Therapieschritte einzuleiten.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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