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13.04.2016 | Akute lymphatische Leukämie | Fokus | Ausgabe 3/2016

Forum 3/2016

Tumorheterogenität

Zeitschrift:
Forum > Ausgabe 3/2016
Autoren:
Prof. Dr. med. Claudia Baldus, Prof. Dr. med. Christoph Röcken

Zusammenfassung

In den vergangenen 15 Jahren hat sich unser Verständnis von der molekularen Genetik und Vielfalt maligner hämatologischer Neoplasien und solider Tumoren außerordentlich vertieft. Mittlerweile haben wir umfassende molekulargenetische Evidenzen für das Vorliegen interindividueller und intratumoraler Tumorheterogenität. Dies hat Auswirkungen auf die Klassifikation, die Diagnostik und die zukünftige Behandlung der Erkrankungen. In der vorliegenden Übersicht wird dies am Beispiel der Leukämien und einiger solider Tumoren illustriert. Das genomische Profiling verschafft uns Einblicke in die Entstehung der Tumorheterogenität über den Diagnosezeitpunkt hinaus und wird uns in Zukunft helfen, eine dynamische Erkrankung besser zu überwachen und erfolgreich zu behandeln. Dies erfordert auch die Entwicklung und den Einsatz innovativer Technologien zur Krankheitsüberwachung.

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Literatur
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