Skip to main content
main-content

16.01.2015 | recht steuern wirtschaft | Ausgabe 1/2015

Der Freie Zahnarzt 1/2015

Alles, was Recht ist

Zeitschrift:
Der Freie Zahnarzt > Ausgabe 1/2015
Autor:
sas
Damit hat wohl jeder, der Personal beschäftigt, schon einmal gehadert: Wie schreibt man ein Zeugnis eines Arbeitnehmers „wohlwollend“, wenn man eigentlich nur so halbwegs zufrieden mit der Arbeitsleistung ist. In der Zeugnissprache gibt es dafür fein ausgetüftelte Floskeln mit „voller“ und „vollster“ Zufriedenheit, und dem kleinen Wörtchen „stets“ kommt dabei höchste Bedeutung zu. Wobei diese Floskeln schlicht in Schulnoten zu übersetzen sind. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat nun entschieden, dass dieses Floskelsystem ruhig ausgeschöpft werden kann. Ein Arbeitgeber, der eben nur die Note 3 („volle Zufriedenheit“) vergeben möchte, kann nicht dazu gezwungen werden, eine bessere Leistung zu bestätigen. Dies wollte eine ehemalige Empfangsmitarbeiterin einer Zahnarztpraxis erreichen und klagte. Die ersten Instanzen entschieden, dass die Note 3 nach heutigem Verständnis des Wirtschaftslebens keiner „durchschnittlichen Bewertung“ mehr entspreche. Das BAG sah das anders: Wer ein besseres Zeugnis haben wolle, der müsse auch vortragen und beweisen, dass er entsprechende Leistungen erbracht habe. Damit darf sich nun das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg beschäftigen. Dort muss die Frau gut begründen, warum sie „stets zur vollen Zufriedenheit“ gearbeitet hat und nicht nur „zur vollen Zufriedenheit“. (Az. 9 AZR 584/13) ...

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de. Zusätzlich können Sie eine Zeitschrift Ihrer Wahl in gedruckter Form beziehen – ohne Aufpreis.

Bis zum 22.10. bestellen und 100 € sparen!

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 1/2015

Der Freie Zahnarzt 1/2015Zur Ausgabe
  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Sollte ich von der Zeitschrift nicht überzeugt sein, teile ich Ihnen dies bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des dritten Heftes mit.
    Wenn ich die Zeitschrift weiterlesen möchte, brauche ich nichts zu tun und bekomme dann das Jahresabonnement dieser Zeitschrift zum Gesamtpreis von 203€ im Inland (Abonnementpreis 172 € plus Versandkosten 31 €) bzw. 220 € im Ausland (Abonnementpreis 172 € plus Versandkosten 48 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 16,92 € im Inland bzw. 18,33 € im Ausland.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.
    Alle genannten Preise verstehen sich inklusiver deutscher gesetzlicher Mehrwertsteuer.
    In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Wenn das Jahresabonnement nicht bis spätestens 30 Tage vor Ende des Bezugszeitraumes gekündigt wird, verlängert es sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

    Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. 

  2. Das kostenlose Testabonnement läuft nach 14 Tagen automatisch und formlos aus. Dieses Abonnement kann nur einmal getestet werden.

Neu im Fachgebiet Zahnmedizin

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Zahnmedizin und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise