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2013 | OriginalPaper | Buchkapitel

31. Blasenrekonstruktion und Harnleiterneueinpflanzung

verfasst von: Priv.-Doz. Dr. med. Peter J. Olbert

Erschienen in: Operationsatlas Gynäkologische Onkologie

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Auszug

Im Rahmen radikalchirurgischer Beckeneingriffe kann zur Gewährleistung einer R0-Situation eine Mitentfernung mehr oder weniger ausgedehnter Blasenwandanteile notwendig werden. Ursächlich sind zumeist T4-Tumore des Rektums, des Colon sigmoideum, der Zervix, des Corpus uteri oder auch der Ovarien. Weitere Indikationen sind entzündliche Prozesse im Bereich des Beckens, die die Harnblasenwand mit einbeziehen; im Vordergrund stehen hier sicherlich die Sigmadivertikulitis, seltener auch der Morbus Crohn. Beide Erkrankungen können Konglomerattumoren ausbilden, die teils mit Fistelbildung so mit der Blase verbacken sind, dass eine Blasenteilresektion unumgänglich ist. Die extrauterine Endometriose der Blasenwand oder des peritonealen Überzugs der Blase kann eine weitere Indikation für die Blasenteilresektion darstellen. …
Literatur
[1]
Zurück zum Zitat Nieth PT, Marshall FF (2007) Surgery of bladder cancer (Partial Cystectomy). In: Wein AJ (Hrsg) Campbell Walsh Urology, 9. Aufl.3 Saunders Elsevier, Philadelphia, S. 2504 Nieth PT, Marshall FF (2007) Surgery of bladder cancer (Partial Cystectomy). In: Wein AJ (Hrsg) Campbell Walsh Urology, 9. Aufl.3 Saunders Elsevier, Philadelphia, S. 2504
Metadaten
Titel
Blasenrekonstruktion und Harnleiterneueinpflanzung
verfasst von
Priv.-Doz. Dr. med. Peter J. Olbert
Copyright-Jahr
2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-35128-0_31

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