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29.04.2021 | CAR-T-Zellen | Schwerpunkt: Zelluläre Immuntherapien in der Onkologie: CAR-T-Zellen | Ausgabe 6/2021

Der Internist 6/2021

Chimäre Antigenrezeptoren (CAR) – universelle Werkzeuge in der zellulären Immuntherapie

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 6/2021
Autoren:
A. Holzinger, Prof. Dr. H. Abken
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Hallek, Köln

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Beobachtung, dass tumorinfiltrierende Lymphozyten (TIL) nach Ex-vivo-Amplifikation Tumoren langfristig kontrollieren können, führte zu dem Konzept, zytolytische T‑Zellen des Patienten durch einen Rezeptor mit definierter Spezifität spezifisch gegen den Tumor zu richten.

Fragestellung

Entwicklung eines rekombinanten Rezeptor-Signal-Moleküls (chimärer Antigenrezeptor, CAR) zur Erhöhung der Wirksamkeit und Selektivität einer T‑Zell-vermittelten Antitumorantwort.

Methode

Darstellung des Prototyps eines CAR, wesentlicher Aspekte der modularen Struktur und des Entwicklungspotenzials der CAR für die adoptive Immuntherapie.

Ergebnisse

Intensive Forschung in den letzten zwei Dekaden hat aufgezeigt, wie die CAR-vermittelte T‑Zell Aktivierung gezielt beeinflusst werden kann, unter anderem durch die Affinität der Bindung, das Epitop des Zielantigens, dessen Expressionsdichte und Zugänglichkeit auf den Tumorzellen sowie durch die Signaleinheiten und deren Kombination zur Aktivierung der T‑Zellen. Durch Änderung der CAR-Module können Qualität und Dauer der T‑Zell-Antwort weiterhin moduliert werden; durch die CAR-vermittelte Freisetzung transgener, therapeutisch wirksamer Proteine können CAR-T-Zellen als „biopharmazeutische Fabriken“ („T-cells redirected for unrestricted cytokine-mediated killing“, TRUCK) im Gewebe aktiv werden.

Schlussfolgerung

Die adoptive Immuntherapie mit CAR-T-Zellen wird erfolgreich zur Therapie hämatologischer Tumoren eingesetzt; die Therapie solider Tumoren ist in der Entwicklung. Forschungen zielen unter anderem dahin, allogene CAR-T-Zellen für eine große Anzahl von Patienten „off the shelf“ zur Verfügung zu stellen. Es besteht weiterhin ein erhebliches Entwicklungspotenzial der CAR hin zu anderen therapeutischen Anwendungen, wie für die Therapie von Autoimmunerkrankungen.

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