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Knochentumoren und -metastasen: Tipps für Erstdiagnose und Nachsorge

Radiologische Techniken und Befundungskriterien

Erschienen in:

Zusammenfassung

Benigne Knochentumoren werden häufig als Zufallsbefund entdeckt, wohingegen sich maligne Tumoren und Metastasen klinisch oft durch Schmerzen oder eine Schwellung bemerkbar machen. Die radiologische Erstdiagnostik (konventionelles Röntgen, Magnetresonanz- [MRT] und Computertomographie [CT]) spielt eine bedeutende Rolle in der Einschätzung der Dignität und der weiteren Behandlungsplanung. Die Nachsorge von Knochentumoren dient dem Erkennen von Rezidiven und Fernmetastasen sowie der Detektion von Komplikationen, z. B. nach eingebrachter Prothese. Eingebrachtes Metall sowie posttherapeutische Veränderungen können die Nachsorge durch Artefakte und therapieassoziierte Gewebeveränderungen erschweren. Neben den Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC) und der European Society of Musculoskeletal Radiology (ESSR) können Studienprotokolle als Orientierung für die Nachsorge einzelner primär maligner Knochentumoren verwendet werden.
Titel
Knochentumoren und -metastasen: Tipps für Erstdiagnose und Nachsorge
Radiologische Techniken und Befundungskriterien
Verfasst von
Prof. Dr. Dipl. Wirt.-Inform. Kolja M. Thierfelder
S. Niendorf
J. S. Gerhardt
M.‑A. Weber
Publikationsdatum
12.06.2020
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Arzt hält Koloskop/© Graphicroyalty / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Frau hält Hanteln in den Händen/© yavdat / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Hoden an einem Schaubild /© Mathias Ernert/ Urologische Klinik/ Universitätsklinikum Mannheim (Symbolbild mit Fotomodellen)