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10.07.2020 | COVID-19 | Podcast | Onlineartikel

Jetzt neu: Der Springer Medizin Podcast

Leere Notaufnahmen in der Coronakrise – Wo waren die Herzinfarktpatienten?

Ein Gespräch mit dem Kardiologen und Notfallmediziner Prof. Martin Möckel

Autor:
Dr. med. Erik Heintz

In der heißen Phase der Corona-Pandemie herrschte in vielen Krankenhäusern in Deutschland der Ausnahmezustand. Für manche Ärzte wirkte – so erzählten sie uns in Gesprächen – besonders die Situation in den Notaufnahmen nahezu gespenstisch: Denn hier fehlten plötzlich die Patienten mit schweren lebensbedrohlichen Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkten oder Schlaganfällen, die sonst in der Notaufnahme zum Alltag gehören. Über mögliche Ursachen und welche Effekte eine COVID-19-Erkrankung im Herz-Kreislaufsystem hat, sprachen wir mit Prof. Martin Möckel.

(Dauer: 12:40 Minuten)

Prof. Martin Möckel ist Internist, Kardiologe und Notfallmediziner an der Charité in Berlin und als Ärztlicher Leiter Notfallmedizin verantwortlich für die zentralen Notaufnahmen und Chest Pain Units am Campus Charité Mitte und am Campus Virchow-Klinikum.

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Außerdem geht es in diesem Podcast darum, wie Patienten mit akutem Koronarsyndrom bzw. akutem Herzinfarkt, bei denen gleichzeitig eine SARS-CoV-2-Infektion im Raume steht, in der Chest Pain Unit vorgegangen wird. 

Zudem fasst Prof. Möckel den aktuellen Stand der Implikationen und Komplikationen von COVID-19 für das  Herzkreislaufsystem zusammen. Und wir werfen noch einen Blick in die Zukunft und besprechen die Frage, ob wir uns bei Patienten, die eine schwere COVID-19-Infektion durchgemacht haben, auch schwere Folgeschäden im Herz-Kreislaufsystem einstellen müssen? 

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