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Die Urologie

Ausgabe 8/2020 Berufspolitik 2020

Inhalt (21 Artikel)

Berufspolitik 2020: Der Blick über den sektoralen Tellerrand

Axel Schroeder, Jens Rassweiler

Sachstand der GOÄ-Novelle

K. Reinhardt, M. Stolaczyk

Seuchengeschichte in der deutschsprachigen Urologie

F. H. Moll, T. Halling, M. Griemmert

Botulinumtoxin bei überaktiver Blase

B. K. Ziegelmüller, A. Sommer, R. M. Bauer

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Neu im Fachgebiet Onkologie

Weniger Intervallkarzinome mit KI-unterstützter Mammografie

Die MASAI-Studie beschäftigt sich seit Längerem mit den Folgen des Einsatzes künstlicher Intelligenz beim Lesen von Screeningmammogrammen. Nun liegt eine neue Auswertung vor. Darin geht es um Intervallkarzinome.

Opportunistische Salpingektomie lohnt sich häufig

Eine opportunistische Eileiterentfernung reduziert das Risiko für tubo-ovarielle Karzinome um 40 bis 80% – ohne kurzfristige Nachteile für die Ovarialfunktion. Die Europäische Gynäkologievereinigung rät Frauen ohne Kinderwunsch daher, solche Eingriffe zu nutzen.

Höhere Dosis schadet eher bei Prostata-Salvage-Bestrahlung

70 Gy statt 64 Gy? Kommt es bei Männern mit Prostatakarzinom nach der Entfernung des Organs zu einem biochemischen Progress, bringt eine intensivierte Salvage-Bestrahlung keine Vorteile: Die Männer leben damit nicht länger, entwickeln aber häufiger gastrointestinale Spättoxizitäten.

Lässt sich das Zervixkarzinomscreening mit steigender HPV-Impfquote reduzieren?

Ergebnisse einer Simulationsstudie aus Norwegen legen nahe, dass sich die Früherkennung des Zervixkarzinoms unter Berücksichtigung der HPV-Impfung ggf. abrüsten lässt. Allerdings lassen sich die Daten nicht so einfach auf Deutschland übertragen.

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Bildnachweise
Zwei erfahrene Ärzte arbeiten an Computer/© alvarez / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Hysterektomie/© nkeskin / Getty Images / iStock, MRT der Prostata/© Reske, S. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Ein Kind bekommt eine Spritze in den Arm/© Seventyfour / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)