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21.08.2018 | Übersicht | Ausgabe 3/2018

Obere Extremität 3/2018

Diagnostik und Indikationsstellung der Ellenbogeninstabilität

Konservativ vs. operativ

Zeitschrift:
Obere Extremität > Ausgabe 3/2018
Autoren:
Kathi Thiele, Markus Scheibel

Zusammenfassung

Eine bestehende Instabilität kann Ursache schmerzbedingter Funktionseinschränkungen des Ellenbogengelenks sein. Die Diagnose einer akuten Ellenbogenluxation ist in der Regel mithilfe eines konventionellen Röntgenbildes einfach zu stellen. Die Diagnose einer chronischen Bandinstabilität kann sich schwieriger gestalten und sollte immer im Zusammenhang klinischer und radiologischer Befunde erhoben werden. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, definierte klinische und radiologische Kriterien darzustellen, welche direkt oder indirekt auf eine Ellenbogeninstabilität hinweisen können. Hierbei wird ein Algorithmus für eine akute sowie chronische Situation dargestellt. Neben dem konventionellen Röntgenbild helfen dynamische Untersuchungstechniken wie die Fluoroskopie oder die Sonographie zur Einschätzung der graduellen Ausprägung der Instabilität. Bei rein ligamentären Verletzungsmustern empfiehlt sich die Durchführung einer Magnetresonanztomographie, bei knöchernen Strukturverletzungen ist die Computertomographie mit dreidimensionalen (3D-)Rekonstruktionen anzuwenden. Weiterhin ist auf eine Subluxationsstellung des Radiuskopfes gegenüber dem Capitulum in der lateralen Ansicht sowie des medialen Koronoids gegenüber der Trochlea im anteroposterioren Bild zu achten. Die Therapieentscheidung bei einer bestehenden Ellenbogeninstabilität im Zustand nach stattgehabter Luxation ist nicht immer einfach zu treffen. Ergeben klinische, bildgebende und ggf. arthroskopische Aspekte das Bild einer höhergradigen ligamentären Instabilität, so kann die Indikation zur operativen Stabilisierung gestellt werden. Dies beinhaltet die ligamentäre und muskulotendinöse Refixation in der Akutsituation oder eine Bandersatzplastik, ggf. auch -refixation bei chronischer Pathologie, wobei die zeitliche Abhängigkeit der operativen Vorgehensweise nicht genau definiert ist.

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