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04.05.2018 | Originalien | Ausgabe 4/2018

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie 4/2018

„Die Feuerwehr muss immer kommen“

Ergebnisse aus Gruppendiskussionen über Präsentismus bei akuter Atemwegserkrankung unter Beschäftigten der Feuerwehr

Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie > Ausgabe 4/2018
Autoren:
Dr. G. Meilicke, S. Krumm, C. von Gottberg, G. Lotz, R. Kilian

Zusammenfassung

Hintergrund und Fragestellung

Präsentismus bei akuter Atemwegserkrankung (PA) kann dort eine besondere Tragweite entfalten, wo es um den Schutz und die Rettung von Menschen geht: bei den Beschäftigten der Feuerwehr. Diese Arbeit beschreibt, welche Sichtweisen und Erfahrungen bei Feuerwehrleuten in Bezug auf das Phänomen des PA vorliegen. Dabei werden Hindernisse aufgezeigt, die einer Krankmeldung während einer akuten Atemwegserkrankung entgegenstehen können. Außerdem wird besprochen, unter welchen Umständen bei der Feuerwehr Präventionskampagnen zum PA erfolgversprechend sind.

Studiendesign und Untersuchungsmethoden

Gruppendiskussionen mit Beschäftigten der Berufsfeuerwehr in Deutschland.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

PA ist den teilnehmenden Beschäftigten aus dem Arbeitsalltag in der eigenen Feuerwache vertraut. Als Gründe für PA nennen sie insbesondere die Notwendigkeit der hohen Verfügbarkeit der Feuerwehr, den Teamgeist und den Ruf bei Vorgesetzten. Präventionskampagnen zum PA versprechen bei der Feuerwehr nur dann Erfolg, wenn sie von den Führungskräften unterstützt werden. Führungskräfte erwägen den Einsatz von Präventionskampagnen über PA bislang für den Fall einer Influenzapandemie, teils auch während einer starken Influenzasaison. Sie wünschen sich gesicherte Erkenntnisse, welchen Umfang die Krankheitsübertragung und der dadurch verursachte Produktivitätsverlust aufgrund von PA unter Beschäftigten haben. Um PA zukünftig effektiver vorbeugen zu können, wird empfohlen, dass die Führungskräfte gemeinsam mit dem arbeitsmedizinischen Dienst, den Berufsgenossenschaften und den Kommunen offene Fragen klären und im Sinne des Betrieblichen Gesundheitsmanagements aktiv werden.

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