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16.01.2015 | politik | Ausgabe 1/2015

Gesundheitspolitische Bilanz 2014 aus Sicht des FVDZ
Der Freie Zahnarzt 1/2015

Die Politik geht dirigistische Schritte in ein verstaatlichtes Gesundheitssystem

Zeitschrift:
Der Freie Zahnarzt > Ausgabe 1/2015
Autor:
Kerstin Blaschke
Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD hat die Zahnärzteschaft keine Erwähnung gefunden. Das hat uns hellhörig gemacht. Denn die Erfahrung lehrt, dass keine Erwähnung noch lange nicht heißt, nicht betroffen zu sein. Einzig ein halbherziges Bekenntnis zur Freiberuflichkeit der Ärzte und Zahnärzte wurde verankert — doch was das wert ist, haben wir im Laufe des zurückliegenden Jahres gesehen: gar nichts. Denn die Einschnitte in die Freiberuflichkeit werden mit dem neuen Versorgungsstärkungsgesetz und den weiteren Reformen schärfer ausfallen, als wir befürchtet haben. Arztgruppengleiche Medizinische Versorgungszentren (MVZ) beispielsweise sollen zu einer besseren Versorgung im ländlichen Raum beitragen. Kommunen können MVZ in Zukunft betreiben. Kassenärztliche Vereinigungen sollen freiwerdende Arztsitze aufkaufen können, und die Terminhoheit wird nicht mehr in den Praxen liegen, sondern über sogenannte Terminservicestellen gesteuert. Wo, so frage ich mich, bleibt bei all dem das Bekenntnis zur Freiberuflichkeit, als grundlegenden Pfeiler des Gesundheitssystems? Wo bleibt die Eigenverantwortung der Zahnärzte? Wo bleibt die freie Arztwahl für den Patienten, wo die Therapiefreiheit für Ärzte und Zahnärzte? ...

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