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Publiziert am: 26.02.2018
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Glykogen
Verfasst von: K. J. Lackner und D. Peetz
Glykogen
Englischer Begriff
glycogen
Definition
Speicherform der Glukose, die über 1,4- und 1,6-glykosidische Bindungen zu einem verzweigtkettigen Polymer mit einer Molmasse bis zu ca. 2 × 107 Da verknüpft wird.
Beschreibung
Glykogen findet sich vorwiegend in der Leber und im Muskel und dient dort als Speicher für überschüssige Glukose, die durch Glykogenolyse bei Bedarf kurzfristig wieder freigesetzt werden kann. Die Konzentration ist mit bis zu 10 g/100 g Gewebe in der Leber am höchsten. Aufgrund der größeren Gesamtmasse ist aber die absolute Glykogenmenge in der Muskulatur mit ca. 250 g am größten. Die Glykogenreserven anderer Gewebe sind dagegen gering. Störungen des Glykogenabbaus führen zu den verschiedenen Glykogenosen.
Literatur
Löffler G, Müller M (2014) Glucose – Schlüsselmolekül des Kohlenhydratstoffwechsels. In: Heinrich PC, Müller M, Graeve L (Hrsg) Löffler/Petrides Biochemie und Pathobiochemie, 9. Aufl. Springer, Berlin/Heidelberg, S 183–198CrossRef