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Effektorzelle der B-Zellreihe mit der Fähigkeit zur Antikörpersynthese und -sekretion.
Beschreibung
Die Plasmazelle ist die reifste Form der B-Zellreifung (B-Zell-Differenzierung). Sie entsteht nach spezifischer Antigenstimulation in den Sekundärfollikel (Sekundärfollikel) der Lymphknoten und des Knochenmarks unter Co-Stimulation von T-Helferzellen. Dadurch wird in dieser Zelle die Produktion eines antigenspezifischen Immunglobulins stimuliert. Morphologisch erscheint die Plasmazelle als relativ kleine Zelle mit einem dichten, häufig balkig-radiären Kernchromatin und einem weiten dunkelbasophilen Zytoplasmasaum. Der Kern liegt dabei meist asymmetrisch randständig.
Die Abbildung zeigt 2 Plasmazellen (Pfeile) im Knochenmark bei einem Patienten mit Plasmozytom (1000×, May-Giemsa-Grünwald-Färbung):
Immunologisch ist die Plasmazelle durch den Verlust des B-Zell-spezifischen Oberflächenantigens CD19 sowie des Panleukozytenmarkers CD45 charakterisiert.
Literatur
Löffler H, Rastetter J (1999) Atlas der klinischen Hämatologie, 5. Aufl. Springer, Berlin/Heidelberg/New York, S 64–65