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private antigens; low incidence antigens; low frequency antigens
Definition
Die Häufigkeit eines seltenen Antigens liegt unter 1 % (meist <0,01 %) und wird auch bei nicht verwandten Individuen gefunden. Solche niedrigfrequente Antigene, die bisher nicht bekannten Blutgruppensystemen zugeordnet werden konnten, wurden zu der numerischen 700er-Serie zusammengestellt.
Einige Beispiele für seltene erythrozytäre Antigene sind die Antigene Ahonen (Ana), Swann (Swa), Batty (By), Biles (Bi), Box (Bxa), Christiansen (Chra), HJK, HOFM, JFV, JONES, Jensen (Jea), Katagiri (Kg), Livesay (Lia), Milne, Oldeide (Ola), Peters (Pta), Rasmussen (RASM), Reid (Rea), REIT, SARA, Torkildsen (Toa) oder Wulfsberg (Wu). Das Vorliegen von Anti-private-Antikörpern ist aufgrund der Vielzahl kompatibler Blutkonserven transfusionsmedizinisch nicht von Bedeutung. In seltenen Fällen können diese Antikörper einen Morbus haemolyticus neonatorum (Mhn; s. Morbus haemolyticus fetalis/neonatorum) verursachen. Wenn ein seltenes Antigen nur in einer Familie gefunden wird, spricht man von Familienantigen.
Literatur
American Association of Blood Banks (1999) Technical manual, 13. Aufl. S. Karger, Basel
Reid ME, Lomas-Francis C (2004) The blood group antigen facts book, 2. Aufl. Elsevier, New York