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01.04.2012 | Original- und Übersichtsarbeiten | Ausgabe 2/2012

CardioVasc 2/2012

Intima-Media-Dickenmessung

Status quo et quo vadis?

Zeitschrift:
CardioVasc > Ausgabe 2/2012
Autoren:
Dr. med. Marcus Bauer, Amir A. Mahabadi, Hagen Kälsch, Kaffer Kara, Tobias Weiss, Raimund Erbel

Abstract

Die Messung des Anstiegs der Intima-Media-Dicke in der Arteria carotis communis (carotid intima-media thickness: CIMT) ist eine wichtige Untersuchungsmethode zur Quantifizierung der subklinischen Atherosklerose.

Ihr signifikanter Zusammenhang mit traditionellen und nicht-traditionellen kardiovaskulären Risikofaktoren sowie harten koronaren Ereignissen, wie plötzlicher Herztod, akuter Myokardinfarkt und Schlaganfall, konnte in verschiedenen Studien gezeigt werden. Zusätzlich wird die CIMT-Messung bei pharmakodynamischen Untersuchungen, z. B. zur Beurteilung der Wirkung einer lipidsenkenden oder antihypertensiven Therapie eingesetzt. Die Messmethode wurde in den letzten Jahren immer wieder technisch verbessert, sodass mit genaueren Messdaten auch ihre Aussagekraft in der Prävention kardiovaskulärer Ereignisse verbessert werden konnte. Unterschiedliche Messprotokolle verhindern jedoch die Vergleichbarkeit der Studienergebnisse.

Neben der CIMT-Messung erlaubt die Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Gefäße eine zusätzliche Aussage über Plaqueformationen, die im Rahmen der kardiovaskulären Risikostratifikation einen eigenen Stellenwert besitzen.

Allerdings ist trotz der nachgewiesenen Assoziation zwischen einer CIMT-Zunahme und Plaquebildung dem Ausmaß der Gefäßverkalkung in den Koronararterien, bis heute ein Rückschluss auf den Koronargefäßzustand nicht möglich.

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Literatur
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