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12.04.2019 | übersicht Open Access

Ketamin: Einsatz bei chronischen Schmerzen und Depression

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift
Autoren:
Dr. Wolfgang Jaksch, MSc Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar, Prim. Ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Aigner
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Obwohl Ketamin seit langem bekannt und im klinischen Einsatz ist, bleiben nach wie vor Fragen rund um die vielfältigen möglichen Anwendungsfelder als Anästhetikum und Analgetikum offen. Diese betreffen nicht das klassische Einsatzgebiet in der Notfallmedizin und Anästhesie, sondern auch potentielle, neue Indikationen, in denen Ketamin in niedrigen, subanästhetischen Dosierungen zum Einsatz kommt. Der Wirkmechanismus am NMDA-Rezeptor unterscheidet Ketamin deutlich von allen anderen Analgetika. Mögliche Einsatzgebiete sind Prävention chronischer postoperativer Schmerzen sowie die Behandlung neuropathischer Schmerzen. Mit der Behandlung der refraktären Depression könnte sich Ketamin auch in einem gänzlich neuen Feld etablieren.

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