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12.12.2017 | Leitthema | Ausgabe 1/2018

Manuelle Medizin 1/2018

Minimalinvasive Schmerztherapie rund um die Wirbelsäule

Zeitschrift:
Manuelle Medizin > Ausgabe 1/2018
Autor:
Dr. Raphael Scheuer
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag beruht auf einem Vortrag gehalten auf dem Kongress „Konservative Orthopädie im Fokus“ in Pörtschach im Juli 2017.

Zusammenfassung

Hintergrund

Vertebragene Beschwerden sind häufig und oftmals schwierig zu behandeln. Neben dem persönlichen ist auch der volkswirtschaftliche Schaden enorm.

Fragestellung

Die vorliegende Arbeit soll einen Überblick über die heute gängigen schmerztherapeutischen Verfahren an der Wirbelsäule geben, die in erster Linie bei therapieresistenten Schmerzen ohne bestehende Operationsindikation zur Anwendung kommen.

Material und Methoden

Die verfügbare Literatur wurde mittels PubMed und Google Scholar sowie orthopädischer Lehrbücher gesichtet. Weiterführendenden Verweisen auf ältere Literatur wurde mit der Google-Suchfunktion und anhand der Zentralbibliothek der Medizinischen Universität Wien nachgegangen.

Ergebnisse

Neben röntgengesteuerten Infiltrationen stehen neuroablative und -modulierende Verfahren sowie die Kathetertechnik (Adhäsiolyse) zur Verfügung. Sie liefern bei korrekter Indikationsstellung durchweg gute Ergebnisse.

Schlussfolgerungen

Obwohl bei vielen Patienten in Anbetracht der Komplexität des Schmerzgeschehens eine völlige Beschwerdefreiheit kaum realistisch ist, kann mit den sich stetig weiterentwickelnden minimal-invasiven Verfahren eine auch klinisch relevante Schmerzreduktion erreicht werden. Aufgrund der geringen Gewebetraumatisierung gibt es kaum Narbenbildung und die Eingriffsrisiken sind bei korrekter Durchführung gering.

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