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Mundverschlussdruckmessung

  • 2020
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Ventilation der Lunge wird durch die Kraft der Atempumpe ausgeübt, die sich aus Atemzentrum, Nerven, Atemmuskulatur und dem knöchernen Thorax zusammensetzt. Mittels Mundverschlussdruckmessungen lassen sich die maximale Atemmuskelkraft sowie die aktuelle Beanspruchung ermitteln. Wie die Skelettmuskulatur auch, ist die Inspirationsmuskulatur bei Überbeanspruchung ermüdbar, und es kann zu einem myogenen Pumpversagen kommen. Andererseits kann die Kapazität aufgrund verschiedener Ursachen auch primär vermindert sein (muskuläre/neuromuskuläre Schwäche), ohne dass eine Lungenerkrankung vorliegt.

Titel
Mundverschlussdruckmessung
Verfasst von
Dr. Dennis Bösch
Prof. Dr. Carl-Peter Criée
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-55974-1_7

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