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22.02.2021 | Ovarialkarzinom | Journal club | Ausgabe 1-2/2021

Ovarialkarzinom
InFo Hämatologie + Onkologie 1-2/2021

Platin q1w versus q3w: Lebensqualitätsdaten der ICON8-Studie

Zeitschrift:
InFo Hämatologie + Onkologie > Ausgabe 1-2/2021
Autoren:
cand. med. Nora Friedrich, cand. med. Elina Zels, Prof. Dr. med. Jürgen Dunst
Hintergrund und Fragestellung: Das Ovarialkarzinom stellt nach dem Mammakarzinom die häufigste tödliche gynäkologische Krebserkrankung dar. In 75 % der Fälle wird es in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert; für eine Früherkennung konnte bis heute noch kein Einfluss auf die Sterblichkeitsrate gezeigt werden. Die Rate für das relative 5-Jahres-Überleben über alle Stadien beträgt 43 % [ 1]. Die Kombination aus Paclitaxel/Carboplatin stellt seit über zwei Jahrzehnten die Standardtherapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms dar. State of the Art ist aktuell die dreiwöchentliche Gabe beider Zytostatika. In der aktuellen S3-Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren" wird eine adjuvante Chemotherapie mit insgesamt sechs Zyklen Carboplatin (AUC["area under the curve"]5) und Paclitaxel (175 mg/m 2 Körperoberfläche [KOF) alle drei Wochen (q3w) in den FIGO-Stadien IIB-IV im Anschluss an die operative Therapie mit höchster Evidenz (Empfehlungsgrad A, LOE ["level of evidence"] 1++) empfohlen. Zusätzlich kann die Therapie mit Bevacizumab ergänzt werden (Empfehlungsgrad 0, LOE 1+) und im Falle einer BRCA-Mutation sollte eine Erhaltungstherapie mit einem PARP("poly [ADP-ribose] polymerase 1")-Inhibitor erfolgen (Empfehlungsgrad B, LOE 1+) [ 1]. ...

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Literatur
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