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14.06.2016 | Pädiatrie | Leitthema | Ausgabe 7/2016

Monatsschrift Kinderheilkunde 7/2016

Überbringen schlechter Nachrichten in der Pädiatrie: Das Gewicht der Worte

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 7/2016
Autor:
M.A. Prof. Dr. N. W. Paul
Wichtige Hinweise
Prof. N.W. Paul ist Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees der Universitätsmedizin Mainz.

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Überbringen schlechter Nachrichten stellt nach wie eine der größten Herausforderungen professioneller Kommunikation dar, auf die die medizinische Ausbildung nur unzureichend vorbereitet.

Ziel der Arbeit

Die Klärung der existenziellen Dimensionen des Humanen, die durch eine schlechte Nachricht tangiert werden, wird für die Abwägung des oft unterschätzten Gewichts der Gesprächssituation analysiert. In Anlehnung an das SPIKES-Protokoll werden praktische Vorschläge für das Überbringen schlechter Nachrichten entwickelt.

Material und Methode

Es handelt sich um ein theoriegeleitetes rekonstruktives Vorgehen der Medizintheorie und -ethik.

Ergebnisse und Schlussfolgerung

Auf der Basis rekonstruktiver Analysen wird deutlich, dass das Überbringen schlechter Nachrichten nicht nur erhebliche psychische und emotionale Belastungen hervorrufen kann, sondern dass sich die schwerwiegende Bedeutung der Information v. a. aus ihrer anthropologischen Dimension ergibt. Vor diesem Hintergrund wird argumentiert, dass jeder ärztlich Tätige über eine entsprechende strukturierte Ausbildung verfügen sollte. Dies ist heute nach wie vor bei den wenigsten Ärztinnen und Ärzte der Fall. Ferner sind entsprechende klinische Protokolle flächendeckend zu implementieren. Ein Vorschlag für ein derartiges Protokoll bildet den Abschluss der hier vorgelegten Arbeit.

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