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Antibiotika in der Parodontitis- und Periimplantitistherapie

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Auszug

Parodontalerkrankungen, wie Gingivitis und Parodontitis, gehören zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen weltweit [1, 2]. Neben diesen weisen auch periimplantäre Erkrankungen wie die periimplantäre Mukositis und Periimplantitis hohe Prävalenzen auf [3]. Sowohl parodontale als auch periimplantäre Erkrankungen sind primär biofilmbedingt, auf der Basis einer multifaktoriellen Genese [4]. Bei der Betreuung der Patienten nimmt die regelmäßige klinische Diagnostik und daraus ableitend die frühzeitige, bedarfsgerechte Behandlung sowie individuelle Prävention eine entscheidende Rolle ein [5]. Bedarf es einer systematischen Parodontal- bzw. Periimplantitisbehandlung, ist das wichtigste Ziel die vollständige Entfernung erkrankungsverursachender bakterieller Biofilmauflagerungen durch ein adäquates mechanisches Biofilmmanagement, indikationsbezogen mit bzw. ohne adjuvante Antibiotikagabe [6, 7]. Dabei sollte stets im Rahmen einer Risiko-Nutzen-Abwägung der Einsatz der Antibiotika kritisch hinterfragt werden. …
Titel
Antibiotika in der Parodontitis- und Periimplantitistherapie
Verfasst von
Prof.Dr. Dirk Ziebolz
PD Dr. Gerhard Schmalz
Publikationsdatum
01.03.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die junge Zahnmedizin / Ausgabe 1-2/2023
Print ISSN: 2731-9016
Elektronische ISSN: 2731-9024
DOI
https://doi.org/10.1007/s13279-022-1419-y
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Seitliche Aufnahme eines Gebisses in Okklusion mit parodontalem Attachmentverlust/© D. Ziebolz, G. Schmalz | Die junge Zahnmedizin (14)·1:10-17, Leitlinie Husten/© iiierlok_xolms | Adobe Stock, Ärztin macht "Psst" Geste/© Charday Penn, Bionorica CH Visual/© Bionorica SE