Zum Inhalt

9. Psychosoziale Situation und psychologische Betreuung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern

  • 2015
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Zwischen der Lebenssituation und den psychischen Belastungen von Kindern mit Diabetes einerseits und der Qualität ihrer Stoffwechseleinstellung andererseits besteht eine enge wechselseitig wirksame Assoziation. Dies betrifft negative Auswirkungen des Diabetes auf die kognitive Leistungsfähigkeit und die emotionale Situation betroffener Kinder ebenso wie die physiologischen und verhaltensbezogenen Folgen von Stress auf den Glukosestoffwechsel. Dazu werden Daten zur Prävalenz psychischer Störungen, deren diabetesspezifische Ausprägungen, diagnostische Instrumente und psychotherapeutische Konzepte zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes dargestellt. Zentrale Themen der Beratung zu sozialen Fragen, z. B. Kindergarten, Schule, Beruf, Reisen, Schwerbehindertenrecht, Pflegeversicherung, Führerscheine, weitere Versicherungen, sozialrechtliche Unterstützung belasteter Familien und außerfamiliäre Unterbringung, schließen dieses Kapitel ab.
Titel
Psychosoziale Situation und psychologische Betreuung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern
Verfasst von
Prof. Dr. med. Thomas Danne
Prof. Dr. med. Olga Kordonouri
Prof. Dr. rer. nat. Karin Lange
Copyright-Jahr
2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-24645-6_9
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Pädiatrie (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Pädiatrie

Hohe Rezidivraten bei jungen Krebskranken

Metastatische Rezidive sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs häufig und verschlechtern die Prognose deutlich. Eine umfassende Kohortenstudie aus Kalifornien zeigt klare Unterschiede nach Tumorart, Stadium und Diagnosejahr.

Rezidiviertes Grad-3-Astrozytom: Kann ein Antiparasitenmittel die Prognose verbessern?

Daten der Phase-III-Studie STELLAR sprechen für eine klinisch relevante Aktivität der Therapiekombination aus Eflornithin und Lomustin bei Personen mit rezidivierten Grad-3-Astrozytomen. Besonderheiten im Studiendesgin machen die Interpretation indes nicht ganz leicht.

Manuelle Detorsion senkt Orchiektomie-Risiko

In einer Fallserie mit 276 Kindern mit Hodentorsion verringerte der Versuch einer manuellen Detorsion das Risiko eines gonadalen Verlusts deutlich. Bei erfolgreicher Entdrehung traten nach elektiver Orchidopexie keine Testisverluste auf.

Aluminiumbasierte Adjuvanzien in Impfstoffen bleiben sicher

Aluminiumhydroxide gehören seit nahezu einem Jahrhundert zu den zentralen Adjuvanzien in Kinderimpfstoffen. Trotz ihrer langen Erfolgsgeschichte hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit geraten sie immer wieder in die öffentliche Diskussion, da sie mit neurologischen Erkrankungen, Allergien und Autoimmunstörungen in Verbindung gebracht werden.

Update Pädiatrie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Junger Mann im Computertomographen/© Vladislav / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), MRT: Pilozytisches Astrozytom bei 10-jährigem Mädchen/© Springer Medizin, Hodentorsion /© Wunsch R / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Mädchen bekommt eine Spritze in den Oberarm/© Photographee.eu / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)