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08.09.2016 | Industrieforum | Ausgabe 9/2016

Im Fokus Onkologie 9/2016

Sequenztherapie des mCRPC

Zeitschrift:
Im Fokus Onkologie > Ausgabe 9/2016
Autor:
Brigitta Schneider
_ Abirateronacetat plus Prednison/Prednisolon und Enzalutamid werden aktuell in der Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) eingesetzt. Die beiden antihormonellen Medikamente der neuesten Generation hatten in ihren Zulassungsstudien jeweils gute Wirksamkeit gezeigt. Bei der Entscheidung zwischen den beiden Wirkstoffen müssen also andere Kriterien herangezogen werden. Laut Jürgen Gschwend, München, sind die Unterschiede im Nebenwirkungsprofil der beiden Wirkstoffe klare Entscheidungskriterien. Aktuelle Daten deuten auf eine bessere Verträglichkeit von Abirateronacetat (Zytiga®) plus Prednison/Prednisolon hin. So zeigte eine retrospektive Analyse der Daten von 3.003 mCRPC-Patienten, dass zwölf Monate nach Therapiebeginn unter Abirateronacetat (n = 2.196) weniger Patienten ZNS-Nebenwirkungen sowie Fatigue entwickelt hatten als unter Enzalutamid (n = 807) [Pilon D et al. J Clin Oncol. 2016;34(suppl):Abstr 5078]. Der Anteil mit ZNS-Nebenwirkungen lag bei 30,3 versus 37,5 % (p = 0,005), jener mit Fatigue betrug 25,0 versus 28,6 % (p = 0,013). Andere Studien bestätigten die gute kardiovaskuläre Verträglichkeit und Anwendbarkeit von Abirateronacetat und eine geringere Rate von Therapieabbrüchen aufgrund mangelnder Adhärenz (5,5 vs. 7,9 %). ...

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Literatur
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