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01.05.2012 | Übersichten | Sonderheft 3/2012

Trauma und Berufskrankheit 3/2012

Suprakondyläre Humerusfraktur bei Kindern

Verfahrenswahl, Zugang, Komplikationen und typische Fallstricke

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 3/2012
Autoren:
PD Dr. F.F. Fernandez, O. Eberhardt

Zusammenfassung

Die suprakondyläre Humerusfraktur macht etwa 4–7% aller Frakturen im Kindesalter aus. Sie ist die häufigste knöcherne Ellenbogenverletzung im Wachstumsalter, gleichzeitig stellt dieses Gelenk die komplikationsträchtigste Region des wachsenden Skeletts dar. Die häufigsten Ursachen sind banale Stürze beim Schul- oder Freizeitsport. Es werden Extensions- (indirektes Trauma) und Flexionstyp (direktes Trauma) bzw. Typ I–III(IV) unterschieden. Nervenläsionen treten mit einer Häufigkeit zwischen 10% und 20% auf. In etwa 1–2% aller suprakondylären Humerusfrakturen kommt es zu Gefäßkomplikationen. Therapieziel ist die Wiederherstellung der anatomischen Verhältnisse am Ellenbogen, um eine uneingeschränkte Beweglichkeit zu erreichen. Es sollte möglichst eine primäre definitive minimalinvasive Versorgung gewählt werden. Typ-I-Frakturen erfordern keine Reposition, sondern eine Ruhigstellung. Typ-II-Frakturen können konservativ versorgt werden, da aber in 20–30% mit einer sekundären Dislokation zu rechnen ist, sollte im Sinne einer primären definitiven Versorgung unter der Narkose zur Reposition auch operativ stabilisiert werden. Bei allen Typ-III-Frakturen ist eine operative Behandlung indiziert.

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