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09.05.2022 | Online-Artikel

GTH 2022

Tumor und Thrombose in der gynäkologischen Onkologie

Thromboembolieraten bei Frauen mit uterinen Karzinomen sind deutlich erhöht. Prof. Joachim Rom, Frankfurt a. M., informiert über die konkreten Risiken dieser Patientinnen und diskutiert ein Fallbeispiel aus der Praxis mit Ovarialvenenthrombose. Der Einsatz niedermolekularer Heparine wird präferiert. Zum einen aufgrund der besseren Steuerbarkeit im Vergleich zu DOAKs, zum anderen können orale Antikoagulanzien aufgrund möglicher Wechselwirkungen mit der Systemtherapie oder einem höheren Blutungsrisiko bei uterinen Karzinomen ungeeignet sein.

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Aktuelle Daten zeigen ein stark gestiegenes CAT-Risiko

Mit der Weiterentwicklung der Tumortherapien hat auch die CAT-Inzidenz deutlich zugenommen.  Beispielsweise erhöhen Immuncheckpointinhibitoren das Thromboserisiko spezifisch, so Prof. Florian Langer, Hamburg, im Interview anlässlich des GTH 2022. Prognose und Verlauf der Krebserkrankung werden durch eine VTE maßgeblich beeinflusst, dennoch ist das Thrombose-Risiko noch nicht ausreichend bewusst. Wann welche antikoagulatorische Therapie zu bevorzugen ist, erklärt Prof. Langer anhand von Patientenbeispielen und mit Hilfe des CAT-Algorithmus. 

Risiko tumorassoziierter Thrombosen (CAT) bei Lungenkarzinom-Patienten

Ein Grund für die steigende Inzidenz von Thromboembolien bei Patienten mit Lungenkarzinomen sind neue systemische Therapien, die möglicherweise eine eigene thrombophile Aktivität besitzen. Im Interview gibt Prof. Wolfgang Schütte, Halle, einen Überblick über entsprechende Systemtherapien. Er berichtet, unter welchen Umständen Patienten eine VTE-Prophylaxe erhalten sollten und wie im Falle einer thrombotischen Situation vorgegangen wird. Die initiale Behandlung erfolgt dabei in der Regel mit NMH.

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Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Die Thromboembolie ist neben Infektionen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Behandlung der CAT (cancer associated thrombosis) ist komplex und orientiert sich am individuellen Patienten. Angesichts einer Vielzahl zur Verfügung stehender medikamentöser Behandlungsoptionen finden Sie hier Video-Experteninterviews, Sonderpublikationen und aktuelle Behandlungsalgorithmen zur Therapieentscheidung auf Basis von Expertenempfehlungen.

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