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CAT-Algorithmus: Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Dies ist ein Angebot unseres Content-Partners* LEO Pharma GmbH, der für diesen Inhalt verantwortlich ist.


Info-Portal: www.cat-algorithmus.de


Informieren Sie sich über Prophylaxe und Therapie krebsassoziierter Thrombosen (CAT, Cancer Associated Thrombosis) und Thrombosen in der Schwangerschaft (PAT, Pregnancy Associated Thrombosis). Dieses Info-Portal unterstützt Sie bei Ihrem individualisierten VTE-Management Ihrer Hochrisiko-Patienten.


+++ CAT-Management bei Patienten mit GI-, GU-, und Gyn-Tumoren („3G“) +++

CME-Fortbildung: Management tumorassoziierter venöser Thromboembolien

Prof. Axel Matzdorff, Schwedt, fasst in seinem Vortrag zum Management tumorassoziierter venöser Thromboembolien das gesamte Spektrum der Erkrankung zusammen– von der Pathophysiologie über individuelle Risikofaktoren bis zu den Empfehlungen für Therapie und Prophylaxe der krebsassoziierten Thrombose (CAT). Seine wichtige Botschaft: Bei gastrointestinalen, genitourologischen und gynäkologischen Tumore ("3G") an Thrombose denken. Auf Basis aktueller Studiendaten wägt er die Vorteile von niedermolekularen Heparinen (NMH) gegenüber den direkten oralen Antikogulanzien ab und erklärt anhand konkreter Fallbeispiele das praktische Vorgehen in der Therapie und Prophylaxe. Der CAT-Algorithmus hat sich dabei als wichtige Hilfestellung im Praxisalltag bewährt.  

Experteninterviews: CAT-Management bei GI-, GU- und Gyn-Tumorpatienten

Auf dem Kongress der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) 2020 nahmen die Onkologen Prof. Gakis, Würzburg, Priv.-Doz. Dr. Pelzer, Berlin, Prof. Dr. Rody, Lübeck, und der Gerinnungsexperte Prof. Dr. Langer, Hamburg, Stellung zu Themen rund um die Therapie und Prophylaxe tumorassoziierter Thromboembolien (CAT). Informieren Sie sich, wie Sie auch bei Hochrisikopatienten mit VTE, z.B. mit gastrointestinalen, genitourologischen oder gynäkologischen Tumoren („3G“), effektiv und sicher antikoagulieren.

Publikation: Thromboseprophylaxe und -therapie bei Patienten mit GI-, GU- und Gyn-Tumoren

Patienten mit GI-, GU- und Gyn-Tumoren tragen ein erhöhtes Risiko für tumorassoziierte Thrombosen (CAT). Im Nachgang zum GTH 2020 publizierten Onkologen und Gerinnungsexperten Empfehlungen zur CAT-Prophylaxe und CAT-Therapie, die dem erhöhten Blutungs- und Thromboserisiko dieser Entitäten gerecht werden. Arzneimittelinteraktionen und Nebenwirkungen von Chemotherapeutika spielen bei der Auswahl eines geeigneten Antikoagulanz eine entscheidende Rolle. Dabei spricht vieles für den Einsatz von NMH.

+++ Coronavirus: Thromboseprophylaxe und COVID-19 +++

GTH-Empfehlung zur Thromboseprophylaxe bei COVID-19

Die Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) gibt als Reaktion auf das gehäufte Auftreten von venösen Thromboembolien bei COVID-19-Patienten die aktuelle Empfehlung: „Bei allen Patienten mit gesicherter SARS-CoV-2 Infektion sollte die Indikation zur medikamentösen VTE-Prophylaxe mit NMH unabhängig von der Notwendigkeit einer Hospitalisierung fortlaufend geprüft und großzügig gestellt werden.“ Empfohlen wird eine für den Hochrisikobereich zugelassene NMH-Dosierung. Bei zusätzlichen Risikofaktoren wie Krebserkrankungen wird zu einer intensivierten Thromboseprophylaxe mit prolongierter ambulanter Fortsetzung nach dem Klinikaufenthalt geraten.

DGA-Empfehlung zur Thromboseprophylaxe bei COVID-19

Laut der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ist bei allen COVID-19-Patienten aufgrund des erhöhten VTE-Risikos die Indikation zur VTE-Prophylaxe großzügig zu stellen. Stationäre Patienten sollten i.d.R. ein NMH in einer Dosierung für die Hochrisikoprophylaxe erhalten. Bei Patienten mit Risikofaktoren wie einer Tumorerkrankung kann ebenfalls eine NMH-Prophylaxe erwogen werden. Nach Entlassung aus dem Krankenhaus wird bei hohem VTE-Risiko zur Fortführung der medikamentösen VTE-Prophylaxe für 1-2 Wochen geraten.

Podcast: Thromboseprophylaxe und COVID-19

Ärzte Zeitung Podcast: Prof. Florian Langer, Leiter der Hämostaseologie am UKE und GTH-Vorstand, erläutert, wie die neuen Empfehlungen der GTH und ISTH in der Praxis umzusetzen sind. Aufgrund des erhöhten VTE-Risikos infizierter Patienten plädiert er für eine großzügige Indikationsstellung zur VTE-Prophylaxe mit niedermolekularem Heparin bei ambulanten und hospitalisierten Patienten. Bei Vorliegen zusätzlicher Risikofaktoren wie eine aktive Krebserkrankung sollte eine intensivierte Thromboseprophylaxe erwogen werden. Insbesondere bei diesen Patienten ist nach stationärer Behandlung eine prolongierte ambulante NMH-Prophylaxe sinnvoll.

COVID-19 Update: Neues aus der Hämostaseologie

Aus der Vielzahl aktueller Publikationen zum Thema „Gerinnungsstörung bei COVID-19-Patienten“ fasst Frau Prof. Edelgard Lindhoff-Last, Frankfurt, die wesentlichen Ergebnisse kurz und prägnant zusammen. Auffällig sind die hohen Raten an asymptomatischen Beinvenenthrombosen und Lungenembolien. Sie unterstreicht die Rolle der D-Dimere als frühen Marker für das Mortalitätsrisiko und gibt auf Basis der aktuellen Empfehlungen von GTH und DGA praktische Tipps zur Thrombose-Prophylaxe mit niedermolekularen Heparinen.

Alle Inhalte zur Krebs- und Schwangerschaftsassoziierten Thrombose (CAT & PAT)

Aktuelle Publikationen

Thromboembolie-Prophylaxe und -Therapie bei uroonkologischen Erkrankungen


Patienten mit urogenitalen Tumoren haben ein klinisch bedeutsames Risiko für venöse Thrombosen und Lungenembolien. Prof. Dr. Langer, Hamburg, und Prof. Dr. Gakis, Würzburg, berichten über unterschiedliche Tumorentitäten, wie z.B. Prostata- und Harnblasenkarzinom, wo dieses Risiko im Krankheitsverlauf durch Tumor oder therapeutische Maßnahmen zusätzlich erhöht ist und eine Prophylaxe empfohlen wird.  Für die Abwägung NMH oder DOAK in der  VTE-Therapie wird der CAT-Algorithmus in der Publikation vorgestellt.

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Thrombosemanagement bei GI-Tumoren – Ein Leitfaden für die klinische Praxis


Onkologische Patienten mit gastrointestinalen Neoplasien haben tumorassoziiert ein hohes Thromboembolie- und Blutungsrisikos. Bei der Wahl der Antikoagulation müssen tumorspezifische, individuelle sowie differenzialtherapeutische Kriterien berücksichtigt werden. Für eine sichere Therapieentscheidung finden Sie hier einen praxisnahen Empfehlungsleitfaden von Prof. Dr. Langer, Hamburg, und Prof. Dr. Lordick, Leipzig.

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Aus der SpringerMedizin.de-Redaktion

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