Skip to main content
main-content
ANZEIGE

CAT-Algorithmus: Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Dies ist ein Angebot unseres Content-Partners* LEO Pharma GmbH, der für diesen Inhalt verantwortlich ist.


Info-Portal: www.cat-algorithmus.de


Informieren Sie sich über Prophylaxe und Therapie krebsassoziierter Thrombosen (CAT, Cancer Associated Thrombosis) und Thrombosen in der Schwangerschaft (PAT, Pregnancy Associated Thrombosis). Dieses Info-Portal unterstützt Sie bei Ihrem individualisierten VTE-Management Ihrer Hochrisiko-Patienten.


+++ Coronavirus: Thromboseprophylaxe und COVID-19 +++

GTH-Empfehlung zur Thromboseprophylaxe bei COVID-19

Die Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) gibt als Reaktion auf das gehäufte Auftreten von venösen Thromboembolien bei COVID-19-Patienten die aktuelle Empfehlung: „Bei allen Patienten mit gesicherter SARS-CoV-2 Infektion sollte die Indikation zur medikamentösen VTE-Prophylaxe mit NMH unabhängig von der Notwendigkeit einer Hospitalisierung fortlaufend geprüft und großzügig gestellt werden.“ Empfohlen wird eine für den Hochrisikobereich zugelassene NMH-Dosierung. Bei zusätzlichen Risikofaktoren wie Krebserkrankungen wird zu einer intensivierten Thromboseprophylaxe mit prolongierter ambulanter Fortsetzung nach dem Klinikaufenthalt geraten.

Ärzte Zeitung Podcast: Thromboseprophylaxe und COVID-19

Prof. Florian Langer, Leiter der Hämostaseologie am UKE und GTH-Vorstand, erläutert, wie die neuen Empfehlungen der GTH und ISTH in der Praxis umzusetzen sind. Aufgrund des erhöhten VTE-Risikos infizierter Patienten plädiert er für eine großzügige Indikationsstellung zur VTE-Prophylaxe mit niedermolekularem Heparin bei ambulanten und hospitalisierten Patienten. Bei Vorliegen zusätzlicher Risikofaktoren wie eine aktive Krebserkrankung sollte eine intensivierte Thromboseprophylaxe erwogen werden. Insbesondere bei diesen Patienten ist nach stationärer Behandlung eine prolongierte ambulante NMH-Prophylaxe sinnvoll.

Hier zu den Highlights des Podcasts

DGA-Empfehlungen zur Thromboseprophylaxe bei COVID-19

Laut der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ist bei allen COVID-19-Patienten aufgrund des erhöhten VTE-Risikos die Indikation zur VTE-Prophylaxe großzügig zu stellen. Stationäre Patienten sollten i.d.R. ein NMH in einer Dosierung für die Hochrisikoprophylaxe erhalten. Bei Patienten mit Risikofaktoren wie einer Tumorerkrankung kann ebenfalls eine NMH-Prophylaxe erwogen werden. Nach Entlassung aus dem Krankenhaus wird bei hohem VTE-Risiko zur Fortführung der medikamentösen VTE-Prophylaxe für 1-2 Wochen geraten.

Highlights vom GTH-Kongress 2020

Tumor-assoziierte Thromboembolien: Effektiv und sicher antikoagulieren

Der Verlauf einer venösen Thromboembolie kann bei Tumorpatienten deutlich aggressiver sein als bei Nichttumorpatienten. Zugleich neigen diese Patienten verstärkt zu klinisch relevanten Blutungen. Wie in dieser schwierigen Situation eine sichere Antikoagulation umgesetzt werden kann, erläutert Prof. Dr. Florian Langer, Onkologe und Hämostaseologe vom Universitätsklinikum Hamburg. 

Gynäko-Onkologie: Verlängerte Thromboseprophylaxe nach Operationen

Die anatomischen Verhältnisse bei Uterus- und Ovarialkarzinomen sind mit verantwortlich für das besondere Thromboembolierisiko dieser Patientinnen. Ovarialkarzinome produzieren Proteine, die das Thromboserisiko weiter deutlich erhöhen, sagt Prof. Dr. Achim Rody aus Lübeck. Außerdem tragen bestimmte
Systemtherapien bei diesen Patientinnen zum Thromboserisiko bei.

Thrombosen in der Uro-Onkologie: Bei Antikoagulation auf die Nierenfunktion achten

Systemtherapien ebenso wie radikalchirurgische und chirurgische Eingriffe bei uro-onkologischen Patienten führen zu einem erhöhten Thrombose- und Blutungsrisiko. Prof. Georgios Gakis vom Universitätsklinikum Würzburg erläutert, wann die meisten thromboembolischen Ereignisse auftreten und welche Rolle die Nierenfunktion für die Wahl des Antikoagulans hat.

Thrombosen bei GI-Tumoren: Blutungen können fatal ausgehen

Bei Patienten mit Tumoren des Gastrointestinaltrakts treten - auch im Vergleich mit anderen Tumorentitäten - venöse Thromboembolien deutlich häufiger auf. Priv.-Doz. Dr. Uwe Pelzer von der Charité Berlin gibt Empfehlungen für eine rationale Thromboseprophylaxe sowie für die Antikoagulation bei eingetretener Thromboembolie. Das Blutungsrisiko spielt dabei eine entscheidende Rolle. 

Alle Inhalte zur Krebs- und Schwangerschaftsassoziierten Thrombose (CAT & PAT)

Aktuelle Publikationen

Thromboembolie-Prophylaxe und -Therapie bei uroonkologischen Erkrankungen


Patienten mit urogenitalen Tumoren haben ein klinisch bedeutsames Risiko für venöse Thrombosen und Lungenembolien. Prof. Dr. Langer, Hamburg, und Prof. Dr. Gakis, Würzburg, berichten über unterschiedliche Tumorentitäten, wie z.B. Prostata- und Harnblasenkarzinom, wo dieses Risiko im Krankheitsverlauf durch Tumor oder therapeutische Maßnahmen zusätzlich erhöht ist und eine Prophylaxe empfohlen wird.  Für die Abwägung NMH oder DOAK in der  VTE-Therapie wird der CAT-Algorithmus in der Publikation vorgestellt.

Sonderdruck als PDF hier abrufen

Thrombosemanagement bei GI-Tumoren – Ein Leitfaden für die klinische Praxis


Onkologische Patienten mit gastrointestinalen Neoplasien haben tumorassoziiert ein hohes Thromboembolie- und Blutungsrisikos. Bei der Wahl der Antikoagulation müssen tumorspezifische, individuelle sowie differenzialtherapeutische Kriterien berücksichtigt werden. Für eine sichere Therapieentscheidung finden Sie hier einen praxisnahen Empfehlungsleitfaden von Prof. Dr. Langer, Hamburg, und Prof. Dr. Lordick, Leipzig.

Sonderdruck als PDF hier abrufen

Aus der SpringerMedizin.de-Redaktion

Im Blickpunkt

Neues zum Coronavirus SARS-CoV-2

Stetig aktualisiert und immer auf dem neuesten Stand: In diesem Dossier haben wir wichtige und relevante Neuigkeiten zu SARS-CoV-2 (2019-nCoV) und der Lungenkrankheit Covid-19 für Sie zusammengestellt. Von Diagnostik und Therapie bis hin zur Prävention und Epidemiologie bleiben Sie hiermit immer up to date.

04.06.2020 | ASCO 2020 | Nachrichten

Multiple Primärtumoren: Als ob einer nicht schon zu viel ist

Etwa ein Fünftel von Krebspatienten leidet unter mehr als einem primären Tumor. Eine US-Analyse zeigt: Bestimmte Tumorkonstellationen kommen häufiger vor als andere.

03.06.2020 | Mammakarzinom | Nachrichten

Risiko für invasiven Brustkrebs nach DCIS mehr als verdoppelt

Frauen mit im Screening entdecktem duktalem Carcinoma in situ haben kurz- und langfristig ein erhöhtes Risiko, an invasivem Brustkrebs zu erkranken. Je weniger aggressiv behandelt wird, desto höher ist ihr Risiko.  

* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Bildnachweise