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CAT-Algorithmus: Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Dies ist ein Angebot unseres Content-Partners* LEO Pharma GmbH, der für diesen Inhalt verantwortlich ist.


Infoportal: www.cat-algorithmus.de

Informieren Sie sich über Prophylaxe und Therapie krebsassoziierter Thrombosen (CAT, Cancer Associated Thrombosis) und Thrombosen in der Schwangerschaft (PAT, Pregnancy Associated Thrombosis). Dieses Info-Portal unterstützt Sie bei Ihrem individualisierten VTE-Management Ihrer Hochrisiko-Patienten.

Alle Inhalte zur Krebs- und Schwangerschaftsassoziierten Thrombose (CAT & PAT) & Spezialfälle

Experteninterviews (Video)

Experten im Gespräch zum Thema krebsassoziiierte Thromboembolien.

Fortbildungen/CME

Zertifizierte Fortbildungen und spannende Fortbildungsbeiträge zum Thema CAT.

Publikationen

Publikationen zum Thema krebsassoziierte Thromboembolien, Kongressberichte und Kasuistiken.

Serviceangebot

Bestellen Sie hier Ihre Service-Materialien.

PAT-Algorithmus

Publikationen, Fortbildungen und Interviews zum Thema Schwangerschaft und Thrombose.

Thrombose Spezialfälle

Interessante Fälle aus der Praxis zum Thema Thromboemboliebehandlung.

Interviews DGA 2023

Krebsassoziierte Thrombosen – ein steigendes Problem

In diesem aktuellen Interview geht PD Dr. Robert Klamroth auf die zunehmende klinische Relevanz von krebsassoziierten Thrombosen ein. Dabei werden brisante Ursachen wie die Auswirkungen neuer Tumortherapien beleuchtet. Er geht detailliert auf die aktuellen S2k-Leitlinien zur CAT-Behandlung ein und erläutert, wann NMH bzw. DOAK vorzugsweise einzusetzen sind. Ein einfaches Fließschema dient dabei als unverzichtbarer Wegweiser. Zudem klärt er Fragen zur Langzeittherapie und zum Management eines VTE-Rezidivs unter Antikoagulation.

Thromboserisiko in der Schwangerschaft – ein wachsendes Problem

Prof. Dr. Birgit Linnemann, Expertin für schwangerschaftsassoziierte Thrombosen, erläutert im Interview, was bei der Evaluierung des Thromboserisikos schwangerer Patientinnen zu berücksichtigen ist und wann und wie lange eine VTE-Prophylaxe indiziert ist. Sie teilt erste Ergebnisse der prospektiven Registerstudie VTE-PRO-PREG, die einen Einblick in die Praxis der Thromboseprophylaxe schwangerer Patientinnen in Deutschland gibt. Zur Frage nach der richtigen Dosierung von niedermolekularem Heparin fasst sie kurz die vorläufigen Ergebnisse der HighLow-Studie zusammen.

Thromboserisiko bei adipösen Patienten – ein (ge-)wichtiges Problem

PD Dr. Christian Pfrepper bietet Einblicke in die richtige Dosierung von niedermolekularen Heparinen (NMH) für Patienten mit Adipositas. Inwiefern ist bei diesen Patienten eine Anpassung der Dosierung erforderlich? Er gibt einen kurzen Überblick über die Studienlage zur Antikoagulation übergewichtiger Patienten. Darüber hinaus erläutert er die Ergebnisse seiner eigenen pharmakodynamischen Untersuchungen zur Dosierung von Tinzaparin in der Thrombosetherapie und -prophylaxe bei adipösen Patienten. Ergänzend gibt er praxisnahe Dosierungsempfehlungen, die in der klinischen Anwendung hilfreich sind.

Interviews GTH 2023

Die CATCH Studie: Weitere Analysen

Prof. Langer, Hamburg, gibt in seinem Interview einen kurzen Überblick über die Studienlage zum Einsatz niedermolekularer Heparine bei krebsassoziierten Thrombosen. Er informiert über die aktuellen Subgruppenanalysen der Tinzaparin-Studie CATCH von Patienten mit metastasierten Tumoren, hämatologischen Grunderkrankungen oder eingeschränkter Nierenfunktion. Verblüffende Ergebnisse lieferten darüber hinaus Untersuchungen zur NMH-Adherenz.

Zum Interview

Spagat zwischen Leitlinien und klinischem Alltag

Wie Leitlinienempfehlungen zur medikamentösen Antikoagulation zu interpretieren sind, erläutert Prof. Beyer-Westendorf im folgenden Interview. Denn die klinische Situation von Krebspatienten kann sich im Behandlungsverlauf stetig ändern und damit auch das Risiko für venöse Thromboembolien. Dementsprechend komplex kann das Management krebsassoziierter Thrombosen werden. Patienten mit gastrointestinalen Tumoren nimmt er dabei genauer unter die Lupe.

Zum Interview

Vorträge GTH 2023

Antikoagulation bei Tumor-VTE: Ein Spagat zwischen Leitlinien und klinischem Alltag

Prof. Beyer-Westendorf, Dresden, spricht in seinem Vortrag über den aktuellen Paradigmenwechsel in der Antikoagulation krebsassoziierter Thrombosen. Die Frage ist nicht mehr „ob“ antikoaguliert wird, sondern „Wann sind NMH besser, wann DOAKs und was kann schiefgehen?“ Antworten findet er nicht nur in den Leitlinien, sondern auch in den Patientenselektionen der Studien, im individuellen Blutungsrisiko der Patienten und im Interaktionspotential der Tumormedikation.

CAT-Management - Was gibt es Neues bei den NMH

In seinem Vortrag blickt Prof. Langer, Hamburg, zurück auf die größte NMH-Studie vs. VKA bei Patienten mit krebsassoziierten Thrombosen und stellt aktuelle Post-hoc Subgruppen-Analysen vor. Aus den Daten zieht er relevante Schlüsse für die Antikoagulation im Praxisalltag bei besonders risikobehafteten Patienten mit gastrointestinalen oder metastasierten Tumoren aber auch mit hämatologischen Erkrankungen. Darüber hinaus bespricht er Metaanalysen zur Wirksamkeit und Sicherheit von NMH sowie Studien zur Persistenz und Adhärenz einer parenteralen Antikoagulation.

CAT: Was tun bei Lücken in der Evidenz

Dr. med. Jan Stratmann, Frankfurt, diskutiert drei Fallbeispiele von Patienten mit krebsassoziierten Thrombosen, dessen Behandlungen Lücken in der Evidenz aufweisen. Wie kann mit diesen „Lücken“ im Behandlungsalltag umgegangen werden? In diesem Zusammenhang beantwortet Dr. Stratmann Fragen nach dem richtigen Antikoagulans und der optimalen Therapiedauer bei Patienten mit komplexem Myelom, mit NSCLC und Hirnmetastasen oder mit einem metastasierten Prostatakarzinom.

Interviews DGA 2022

Bei Immuntherapien das erhöhte Thromboserisiko beachten

Unter modernen Systemtherapien versechsfacht sich das VTE-Risiko. Warum diese Daten relevant für die Behandlung krebsassoziierter Thrombosen sind, erläutert Prof. F. Langer im Interview. So kann es durch Immuntherapien zu inflammatorischen Syndromen z.B. im GI-Trakt kommen. Nebenwirkungen wie Durchfall oder Mukositis haben dann Einfluss auf die Wirksamkeit oraler Antikoagulantien. Aber auch in punkto Blutungsrisiko ist Vorsicht geboten. Wann hier bevorzugt NMH eingesetzt werden sollten, erläutert Prof. Langer im Interview.

Thrombosen bei älteren Tumorpatienten richtig managen

Krebs, Thrombose und Alter – Prof. Rupert Bauersachs erläutert im Interview die Zusammenhänge und worauf bei der Antikoagulation zu achten ist. Ein besonderes Augenmerk legt er auf die eingeschränkte Nierenfunktion und häufige Polymedikation älterer Krebspatienten. Wirkstoffakkumulation und Wechselwirkungen mit der Antikrebsmedikation erhöhen das Blutungsrisiko bei oraler Antikoagulation, weshalb spezielle niedermolekulare Heparine oft vorteilhafter sind.

Patienten mit Pankreaskarzinom vor Thrombosen schützen

Was ist bei Patienten mit einem Pankreas-Ca in Bezug auf venöse Thromboembolien zu beachten? Diese Frage beantwortet Dr. Uwe Schwindel im Interview. In der metastasierten Situation sind thromboembolische Ereignisse mit 15 % sehr häufig. Werden die Leitlinienempfehlungen zur Thromboseprophylaxe in der Praxis konsequent genug umgesetzt und welchen Herausforderungen müssen sich Patienten in Bezug auf eine wirksame und sichere Antikoagulation stellen?

Vorträge DGA 2022

Der ältere Tumorpatient

Im klinischen Alltag nimmt die Anzahl älterer Patienten mit tumorassoziierter venöser Thromboembolie zu. Denn durch die Entwicklung moderner Krebstherapien leben Tumorpatienten deutlich länger. Und einige dieser modernen Krebstherapien erhöhen zudem die Inzidenz einer tumorassoziierter VTE. Wie eine patientenindividuelle Antikoagulation aussehen kann, wenn z.B. Wechselwirkungsprobleme durch Polymedikation vorliegen, Therapien zu gastrointestinalen Störungen führen oder Blutungsrisiken zu berücksichtigen sind, erläutert Prof. Bauersachs in seinem Vortrag anhand eines eindrucksvollen Fallbeispiels.

VTE-Risiko unter moderner Krebstherapie

Die neueren Krebstherapien sind häufig mit einem hohen VTE-Risiko assoziiert. Dies gilt insbesondere auch für Immuncheckpoint-Inhibitoren, die Prof. F. Langer in seinem Vortrag genauer unter die Lupe nimmt. Außerdem zeigt er am Beispiel eines Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom des gastroösophagealen Übergangs und einer Thrombose die Anwendung von Behandlungsalgorithmen für die differenzierte CAT-Therapie. 

Primärprophylaxe ambulanter Patienten in der Onkologie

Dr. Uwe Schwindel diskutiert die Notwendigkeit einer Primärprophylaxe thromboembolischer Ereignisse ambulanter Krebspatienten. Khorana, PROTECHT oder ONKOTEV – welcher Risiko-Score hilft bei der Entscheidung. Der Fall einer Patientin mit fortgeschrittenem, metastasiertem Pankreas-Ca und Platin-basierter Chemotherapie beleuchtet alle Facetten einer risikostratifizierten VTE-Prophylaxe, einschließlich der Wahl eines geeigneten Antikoagulans. 

Aktuelles zum Thema CAT und spezielle Patienten

Zertifizierte CME: Cancer-Associated Thrombosis – Addressing Unanswered Questions (Link öffnet in neuem Fenster)

Prof. Agnes Lee, Vancouver, Kanada, findet in ihrem Vortrag Antworten auf wichtige Fragen zur Behandlung tumorassoziierter Thrombosen: Wie wähle ich das „richtige“ Antikoagulans für meinen Risiko-Patienten? Wie behandelt man rezidivierende VTE bei Patienten, die bereits eine Antikoagulanzien-Therapie erhalten? Wie lange sollte über die ersten 6 Monate hinaus behandelt werden? Aktuelle Studiendaten und Leitlinien sowie CAT-Therapiealgorithmen werden als Entscheidungshilfe herangezogen.

Vortrag: Thrombosemanagement bei gastro-onkologischen Patienten

Im Rahmen des Onko Experten Forums Gastrointestinal bespricht Prof. Florian Langer, Hamburg, die Antikoagulationstherapie bei gastro-onkologischen Patienten mit krebsassoziierter venöser Thromboembolie. Dazu stellt er zwei komplexe Patientenfälle aus der Klinik vor. Ihre antikoagulatorische Behandlung diskutiert er auf Basis aktueller Leitlinien sowie Vergleichsstudien zwischen NMH und DOAK. 

Aktuelle Studiendaten zur Dosierung von NMH bei Übergewicht: Thromboseprophylaxe

Wie zuverlässig ist die körpergewichtsadaptierte Thromboseprophylaxe mit Tinzaparin bei übergewichtigen internistischen Patienten? Kürzlich publizierte Studiendaten zeigten, dass untersuchte stationäre Patienten unter Tinzaparin größtenteils den Anti-Xa-Zielbereich erreichten und keine schweren Blutungen oder thromboembolische Komplikationen aufwiesen. Zum Studienreport

Aktuelle Publikationen

Aktuelles zur krebs- und schwangerschaftsassoziierten Thrombose sowie zur gewichtsadaptierten Dosierung

Erfahren Sie schnell alles Wichtige zu den VTE-Risikofaktoren Tumorerkrankung, Schwangerschaft und Adipositas und deren Einfluss auf die differentialtherapeutische Entscheidung zwischen niedermolekularen Heparinen und DOAK.

Quo vadis Ambulantisierung von Krankenhausbehandlungen

Die Ambulantisierung eröffnet neue Möglichkeiten, wirft aber auch Fragen auf. Ein bemerkenswertes Beispiel für die bereits umgesetzte Ambulantisierung ist die Anwendung niedermolekularer Heparine (NMH) in der ambulanten Versorgung. Bei der Weiterführung einer im Krankenhaus begonnenen Therapie sind einige Besonderheiten zu beachten: Ein NMH kann aufgrund seiner Produktionsweise, seiner biologischen Aktivität, unterschiedlicher Zulassungsparameter und Dosierungen nicht automatisch durch ein anderes NMH ersetzt werden.

Tinzaparin bei tumorassoziierter venöser Thromboembolie – ein Überblick

Bei der Thrombose-Therapie von Krebspatienten besteht das Dilema zwischen einem erhöhten Rezidivrisiko unter Antikoagulation und einem erhöhten Risiko für schwere Blutungen. Die sich daraus ergebenen Anforderungen an ein geeignetes Antikoagulans sind entsprechend hoch. Tinzaparin besitzt bei der Behandlung der krebsassoziierten VTE neben einer guten Datenlage einige praxisrelevante Vorteile. Einen strukturierten Überblick über Studiendaten und Eigenschaften von Tinzaparin liefert diese aktuelle Publikation.

Sichere Antikoagulation bei ständig wechselnden Risikokonstellationen (Link öffnet in neuem Fenster)

Im Verlauf einer Krebserkrankung können sich Komorbidität und Risikosituation ständig verändern. Für die Therapie und Prophylaxe krebsassoziierter Thrombosen bedeutet dies, dass eine regelmäßige Reevaluierung individueller Blutungs- und Thromboserisiken im Behandlungsverlauf notwendig ist. Lesen Sie, welchen Einfluss Metastasen, Nierenfunktionsstörungen und mögliche Medikamenteninteraktionen auf die differentialtherapeutische Abwägung einer geeigneten Antikoagulation haben.

CAT-Management ist ganz einfach – oder doch nicht? (Link öffnet in neuem Fenster)

Krebsassoziierte venöse Thromboembolien (CAT) haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Was hat der Anstieg mit modernen Antitumortherapien zu tun? Venöse Thromboembolien sind relevante Morbiditäts- und Mortalitätsfaktoren in der Onkologie. Besonders hoch sind die Risiken bei Tumoren des Abdominalraums. Eine antithrombotische Primärprophylaxe ist daher gerade bei gastrointestinalen (GI-) Tumoren auch im ambulanten Setting wichtig.

Thrombosemanagement bei Tumorpatientinnen und -patienten (Link öffnet in neuem Fenster)

Individuelle Thromboserisiken erkennen ist ein erster Schritt zur Reduktion der in den letzten Jahren stark gestiegenen Inzidenz krebsassoziierter Thrombosen. Differenzierte Strategien für die VTE-Primärprophylaxe aber auch zur Therapie werden immer wichtiger. Wie antikoagulieren, wenn Krebspatienten ein hohes tumorbedingtes Blutungsrisiko, Nierenfunktionsstörungen, Thrombozytopenien oder GI-Resorptionsstörungen haben?  Alles, was Sie über ein effizientes CAT-Management wissen sollten, fasst diese im Rahmen der 64. DGP-Jahrestagung erschienene Publikation praxisnah zusammen.

Krebsassoziierte Thrombosen (CAT) – ein wachsendes Problem (Link öffnet in neuem Fenster)

Angesichts steigender VTE-Inzidenzen bei Tumorpatienten gewinnt die Forderung nach einem pragmatischen Ansatz für das CAT-Management zunehmend an Bedeutung. Von einer kanadischen Expertengruppe wurde ein evidenzbasierter CAT-Algorithmus für die risikostratifizierte Therapie entwickelt. Danach sollte bei hohem Blutungsrisiko und nicht resezierten gastrointestinalen und urogenitalen Tumoren sowie bei Arzneimittelinteraktionen von DOAK ein NMH präferiert werden. Lesen Sie mehr im aktuell publizierten Symposiumsbericht anlässlich der International Conference on Thrombosis and Haemostasis Issues in Cancer (ICTHIC).

Herausforderungen und Management krebsassoziierter Thrombosen (Link öffnet in neuem Fenster)

In der Therapie und Prophylaxe krebsassoziierter Thrombosen bietet niedermolekulares Heparin (NMH) Vorteile gegenüber den DOAK, da keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen mit Komedikationen zu erwarten sind und das Blutungsrisiko tendenziell geringer ist. Wird ein DOAK bei Krebspatienten erwogen, muss daher das Blutungsrisiko für jeden einzelnen Tumorpatienten individuell abgeschätzt werden. Bei bestimmten Komedikationen sollten DOAK nicht angewendet werden.

Update: Thrombosemanagement bei Patient:innen mit GI-, Lungen- und Gyn-Tumoren (Link öffnet in neuem Fenster)

40% der tumorassoziierten venösen Thromboembolien (CAT) stehen im Zusammenhang mit gastrointestinalen, gynäkologischen und Lungentumoren. Sie sind eine wesentliche Ursache für die Krebsmortalität. Die Thrombogenität dieser Tumoren ist häufig stadienabhängig. Zudem beeinflussen patientenindividuelle Faktoren und moderne Systemtherapien das CAT-Risiko. Aktuelle Erkenntnisse sowie Empfehlungen zur Primärprophylaxe und VTE-Therapie präsentierten die Experten Prof. F. Langer, Prof. S. Stintzing, Prof. W. Schütte und Prof. J. Rom anlässlich des GTH 2022.

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