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05.01.2017 | Angiologie und Phlebologie | Der interessante Fall | Ausgabe 2/2017

Gefässchirurgie 2/2017

Erythromelalgie nach Meniskusoperation

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 2/2017
Autor:
Dr. U. Müller-Kolck

Zusammenfassung

Die Erythromelalgie (EM) ist eine anfallsartig auftretende schmerzende Hyperämie der Haut an den Extremitäten. Eine primäre Form der EM kann sporadisch oder familiär autosomal dominant vererbt werden. Als Ursache für die chronischen Schmerzen wurde eine hereditäre Ionenkanalstörung nachgewiesen. Die sekundäre EM ist die im Erwachsenenalter vorherrschende Form. Ihre Pathogenese ist nach wie vor nicht geklärt. Die Krankheit kann sporadisch, undulierend, akut und chronisch verlaufen. Die Diagnose basiert allein auf der Anamnese und dem charakteristischen klinischen Befund einer anfallsartigen schmerzhaften Rötung der Füße oder Hände. Eine umfangreiche gebietsübergreifende Ausschlussdiagnostik ist erforderlich. Eine definitive medikamentöse Therapie ist nicht bekannt. Medikamente, die gegen Neuropathien eingesetzt werden, genießen Vorrang vor vasoaktiven Therapien. Die Therapie der EM zielt auf die Prävention und das Management von Anfällen. Für die Betroffenen an erster Stelle stehen Lebensstiländerungen, um in kühler Umgebung zu leben und um die Füße nicht unnötig mechanisch zu belasten. Im Anfall kann alles verwendet werden, was mit mäßigem Wirkungsgrad trocken kühlt.

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