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01.04.2017 | Industrieforum | Ausgabe 4/2017

DNP - Der Neurologe & Psychiater 4/2017

Auch bei der MS gilt: „Time is Brain“

Zeitschrift:
DNP - Der Neurologe & Psychiater > Ausgabe 4/2017
Autor:
Anna Atak
_ Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die variable chronische sowie schubförmige Verläufe nehmen kann und oft mit erheblicher Symptomlast und früher Behinderung verbunden ist. Hierzulande leiden 200.000 Menschen an MS, die sozialen und ökonomischen Kosten sind hoch [Reese et al. Eur Neurol 2011; 66: 311 – 21]. Bisher gilt die Krankheit als nicht heilbar. Nun erweitern seit einigen Jahren neue immunmodulatorische Substanzen die therapeutischen Optionen. Erste Langzeitstudien zeigen vielversprechende Er-folge. [Cohen et al. The Lancet 2012; 380: 1819 – 28; Wiendl et al. ECTRIMS 2016, P682; Fox et al. ECTRIMS 2016, P1150]. Damit, so Professor Tjalf Ziemssen, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie in Dresden, müsse auch die Messlatte für die Therapieziele höher gelegt werden. „Strategische Therapieentscheidungen müssen zu einem Zeitpunkt getroffen werden, wenn die klinische Ausprägung der Krankheit noch mild ist. Es geht darum, die Hirnreserve zu erhalten“, betonte der Mediziner in seinem Plädoyer für eine frühe effektive Therapieoptimierung jenseits konservativer Behandlungsstrategien. Wiederholte Wechsel innerhalb der etablierten Basistherapeutika seien nicht vertretbar, wenn eine frühe Therapieeskalation nachweislich eine höhere Responderrate und einen früheren Wirkeintritt mit sich bringe. Auch für die MS gelte: „Time is Brain“. ...

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