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02.12.2020 | Onlineartikel

Dexpanthenol und Ceramide

Bepanthen® Sensiderm stellt die Hautbarriere wieder her

Moderne Topika mit Dexpanthenol, Ceramiden und Lipiden, die in einer hautähnlichen Struktur angeordnet sind, können strukturelle Schädigungen der Hautschutzbarriere erheblich reduzieren und die Barrierefunktion wiederherstellen kann – so das Ergebnis einer aktuellen Studie am Hautmodell mit Bepanthen® Sensiderm Creme [1].

Bei der Behandlung einer Neurodermitis stehen Emollenzien und das Vermeiden von Triggerfaktoren als Basis der Therapie im Vordergrund [2, 3]. „Die Präparate sollten regelmäßig und langfristig – auch in schubfreien Zeiten – angewendet werden,“ so Dr. Sebastian Huth, Aachen und ermutigte: „Die regelmäßige Anwendung geeigneter Basistherapeutika kann zur Einsparung von topischen Steroiden führen.“

Rückgang des SCORAD unter Bepanthen® Sensiderm Creme

Untersuchungen von Koppes et al. legten nahe, dass eine Ceramid-haltige Creme einen günstigeren Einfluss auf den Scoring Atopic Dermatitis Index (SCORAD) und die Hydratation hat als „normale“ Emulsionen [4]. Norjiri et al. zeigten, dass die Behandlung empfindlicher Haut mit einer Ceramid-haltigen Creme die Hautbarriere stärker regenerieren kann als eine Placebo-haltige Creme [5]. Dies steht im Einklang mit explorativen klinischen Studien von Stettler et al., die einen Rückgang des SCORAD unter der Ceramid- und Dexpanthenol-haltigen Bepanthen® Sensiderm Creme demonstrierten [6, 7].

Bepanthen® Sensiderm enthält Lipide in hautähnlicher Struktur

Bepanthen® Sensiderm Creme ist ein Medizinprodukt zur Behandlung geröteter, juckender Hautstellen, wie sie bei einer gestörten Hautschutzbarriere auftreten. Die Lipid-Lamellen-Technologie der Bepanthen® Sensiderm ordnet die enthaltenen Lipide, unter anderem Ceramide, bereits in einer hautähnlichen Struktur an, weswegen sie sich gut in das Stratum Corneum einlagern. Entsprechend scheinen Ceramid-haltige Spezialprodukte die Reparatur der Hautbarriere zu fördern [8]. 

Auf Dexpanthenol kommt es an

Zusätzlich enthält Bepanthen® Sensiderm Creme Dexpanthenol, dessen positive Effekte auf die Wundheilung seit vielen Jahren bekannt sind. Die aktuelle Forschung bringt aber immer mehr Details zu den zugrundeliegenden Mechanismen ans Licht. So konnte bereits 2009 anhand von in-vitro-Zellkulturuntersuchungen der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Jens-Malte Baron, Aachen, ein signifikanter Einfluss von Dexpanthenol und Pantothenat auf die Zellproliferation humaner dermaler Fibroblasten und epidermaler Keratinozyten sowie einen antioxidativen Effekt auf die dermalen Fibroblasten gezeigt werden [9]. Im Jahr 2015 konnte demonstriert werden, dass die Behandlung mit Dexpanthenol die Expression von Genen, die insbesondere in die frühen Phasen der Wundheilung involviert sind, beeinflusst [10].

Bepanthen® Sensiderm stellt die Funktion der Hautbarriere bei atopischer Dermatitis wieder her

Im Rahmen einer aktuellen Untersuchung wurde an einem standardisierten 3D-Hautmodell (siehe Abb.1) durch Zugabe von Interleukin 31 eine deutliche Schädigung der Hautbarriere, wie sie bei der atopischen Dermatitis auftritt, simuliert. Anschließend wurde das Hautmodell mit Bepanthen® Sensiderm Creme oder einem Vergleichs-Basistherapeutikum behandelt. Histologische sowie Immunfluoreszenz-basierte Untersuchungen zeigten, dass die Behandlung des Modells mit Bepanthen® Sensiderm, einem Ceramid- und Dexpanthenol-haltigen Topikum, über einen Zeitraum von sechs Tagen mit einer deutlich besseren Regeneration von Barrierestruktur und -funktion assoziiert war als ein Ceramid- und Dexpanthenol-freies Vergleichs-Basistherapeutikum [1].

Literatur

[1] Huth S et al., Exp Dermatol 2018;27(9):1009-1014
[2] AWMF-Leitlinie zur Therapie der atopischen Dermatitis, Registernummer 013-027
[3] Wollenberg A et al., JEADV 2018;32:657-682
[4] Koppes SA et al., Acta Derm Verereol 2016 Nov 2;96(7):948-953
[5] Norjiri H et al., Archives Dermatol Res 2018;310:495-504
[6] Stettler H et al., Key Opinions in Medicine 2016; Volume 11 – Issue 7; http://www.keyopinions.info
[7] Stettler H et al., J Dermatol Treat 2017 Dec; 28(8):774-779
[8] Mollanazar N et al., Clinic Rev Allerg Immunol 2016;51:263-292
[9] Wiederholt T et al., Exp Dermatol 2009; 18(11)969-978
[10] Marquardt Y et al., Laser Surg Med 2015;47:257-265

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