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25.10.2021 | COVID-19 | Leitthema | Ausgabe 11/2021 Zur Zeit gratis

Monatsschrift Kinderheilkunde 11/2021

„Coronavirus disease 2019 (COVID‑19)“ im Kindes- und Jugendalter

Klinik, Epidemiologie und Impfprogramme

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 11/2021
Autoren:
Prof. Dr. F. Zepp, M. Knuf
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Zepp, Mainz
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Zusammenfassung

Bei Kindern und Jugendlichen nimmt die „coronavirus disease 2019“ (COVID‑19) meist einen milden Verlauf. Der Anteil asymptomatischer Infektionen ist hoch. Die geschätzte Seroprävalenz betrug in Deutschland vor Beginn der Impfungen in dieser Altersgruppe > 10 %. Es sind einzelne Risikofaktoren für einen schweren Verlauf bekannt. Das COVID‑19-assoziierte „pediatric inflammatory multisystem syndrome“ (PIMS) ist eine sehr seltene, schwere Erkrankung, die bei früher Diagnose und adäquater Therapie eine günstige Prognose hat. Die Datenlage zu Long-COVID in dieser Altersgruppe ist noch unzureichend. Die primäre Quelle von Infektionen bei Kindern und Jugendlichen sind Haushaltskontakte. Übertragungen in Schulen und anderen Betreuungseinrichtungen spielen eine untergeordnete Rolle.
Zur Prävention von COVID‑19 bei Kindern und Jugendlichen sind derzeit in Europa 2 mRNA-Impfstoffe ab dem Alter von 12 Jahren zugelassenen. Bis auf das sehr seltene Auftreten von Peri‑/Myokarditiden in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung, insbesondere bei jungen Männern, sind die COVID‑19-Impfstoffe in der Altersgruppe 12 bis 17 Jahre wirksam und sicher. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat am 19.08.2021 eine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen ausgesprochen.

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