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17.11.2017 | Leitthema | Ausgabe 4/2017

Trauma und Berufskrankheit 4/2017

Daumenverlängerung mit Distraktionsfixateur nach traumatischer Amputation

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 4/2017
Autoren:
EMBA, MD E. S. Bodmer, E. Voegelin

Zusammenfassung

Hintergrund

Damit der Daumen als wichtigster Teil einer funktionierenden Hand seine Aufgabe übernehmen kann, muss er stabil, genügend lang, sensibel innerviert und beweglich sein.

Ziel der Arbeit

Dargestellt werden Alternativen zur Rekonstruktion eines Daumens, Verfahren der Daumenverlängerung mit semizirkulärem Distraktionsfixateur sowie die Entwicklung von Therapieempfehlungen.

Material und Methode

Es erfolgte die Recherche der bestehenden Literatur über die Kallusdistraktion. Der Prototyp eines semizirkulären Distraktionfixateurs wird vorgestellt.

Ergebnisse

Mit der Kallusdistraktion kann durchschnittlich eine Verlängerung von 3 cm erreicht werden. Die Vorteile überwiegen, sodass diese Methode in jeden individuellen Behandlungsplan mit einbezogen werden muss, insbesondere dann, wenn die anderen Möglichkeiten keine Optionen darstellen.

Schlussfolgerungen

Die Wahl des geeigneten Verfahrens zur Daumenrekonstruktion nach traumatischer Amputation hängt von der Amputationshöhe, dem Alter, dem Beruf und vom funktionellen Anspruch des Patienten ab. Mit der Kallusdistraktion existiert ein technisch einfacheres Verfahren verglichen mit mikrochirurgischen Alternativen zur Rekonstruktion eines amputierten Daumens. Die bedeutendsten Nachteile sind die fehlende Nagelanlage, das fehlende Interphalangealgelenk und die lange Behandlungsdauer. Die 5 notwendigen Ziele einer Daumenrekonstruktion (Länge, Stabilität, Beweglichkeit, schmerzlose Funktion und Sensibilität) können mit diesem Vorgehen alle adressiert werden.

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