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01.03.2012 | Originalien | Ausgabe 2/2012

Der Pathologe 2/2012

Diagnose und Graduierung zervikaler intraepithelialer Neoplasien

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 2/2012
Autoren:
C. Rosamilia, G. Feichter, A. Tzankov, PD Dr. E.C. Obermann
Wichtige Hinweise
Anmerkung
Die vorgestellten Ergebnisse sind Anteile der Dissertationsschrift von C.R.

Zusammenfassung

Diagnose und Graduierung von zervikalen intraepithelialen Neoplasien (CIN) gehören zu den häufigen Fragestellungen in der histopathologischen Diagnostik. Trotzdem kann die Unterscheidung zwischen reaktiven Veränderungen und CIN1 bzw. die Graduierung einer CIN Schwierigkeiten bereiten.
In dieser Studie wurde untersucht, ob die Bestimmung der Proliferationsmarker Ki-67 und Mcm2 sowie von p16 zur Beantwortung dieser Fragestellungen beitragen. Untersucht wurden die immunhistochemischen Expressionsprofile dieser Marker an 297 Proben aus dysplasiefreiem Portioepithel, CIN1, CIN2 und CIN3 mittels Gewebemikroarrays.
Die mittels Ki-67 bzw. Mcm2 ermittelte Proliferationsrate zeigte eine Zunahme von dysplasiefreiem Epithel über CIN1, CIN2 zu CIN3 (p<0.001 bei beiden Markern). Mittels Ki-67 ließ sich am besten zwischen dysplasiefreiem Epithel und CIN1 unterscheiden. Zur Abgrenzung von CIN1 zu CIN2 bot sich eine Kombination von Ki-67 und p16 an. Bei einer Ki-67-Expression von <25% handelte es sich um eine CIN1 mit einer Sensitivität von 91,7% und einer Spezifität von 54,3%. Die zusätzliche Untersuchung der Expression von p16 konnte einen weiteren Teil der Fälle mit einer Ki-67-Expression von <25% stratifizieren. Die Anzahl p16-positiver Fälle betrug bei normalen Epithelien 0%, bei CIN1 7%, bei CIN2 46% und bei CIN3 86%. Somit war mittels p16 eine Abgrenzung der CIN2 zur CIN3 nur zum Teil möglich.
Die histopathologische Evaluation am HE-Schnitt bleibt Grundlage der Beurteilung von zervikalen intraepithelialen Neoplasien, jedoch kann die Analyse von Ki-67 und p16 zur Diagnose und Graduierung beitragen.

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