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Der Hämoglobingehalt des Einzelerythrozyten (Erythrozyten-Indices) verändert sich nicht während des Lebenszyklus vom Retikulozyten (Retikulozyt) zum reifen Erythrozyten. Aus den Streulichteigenschaften der Retikulozytenpopulation kann auf den mittleren Hämoglobingehalt der Retikulozyten geschlossen werden. Beim Gesunden beträgt dabei das Verhältnis des mittleren Hämoglobingehaltes der Retikulozyten (Ret-He oder CHr) und des MCH ca. 1:1. Der Parameter gibt also eine Momentaufnahme der aktuellen erythropoetischen Leistungsfähigkeit des Knochenmarks wieder. In Kombination mit den Parametern löslicher Transferrinrezeptor (Transferrinrezeptor, löslicher) und Ferritin kann das Retikulozytenhämoglobin zur Differenzierung des Eisenstatus bei Anämiepatienten und zum Therapiemonitoring der renalen Anämie unter Therapie mit Eisen und/oder Erythropoetin eingesetzt werden.
Literatur
Brugnara C (2000) Reticulocyte cellular indices: a new approach in the diagnosis of anemias and monitoring of erythropoietic function. Crit Rev Clin Lab Sci 37:93–130CrossRefPubMed
Thomas C, Thomas L (2002) Biochemical markers and hematologic indices in the diagnosis of functional iron deficiency. Clin Chem 48:1066–1076PubMed