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Publiziert am: 29.11.2017
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Transversalbeurteilung
Verfasst von: A. M. Gressner und O. A. Gressner
Transversalbeurteilung
Synonym(e)
Querschnittsbeurteilung
Englischer Begriff
cross-sectional; transverse judgement
Definition
Sie erfolgt durch Vergleich des ermittelten Analysenergebnisses mit Beurteilungskriterien, die durch Untersuchung einer Stichprobe aus einer geeigneten Referenzpopulation gewonnen wurden.
Die Transversalbeurteilung wird bei verschiedenen Fragestellungen angewandt:
Vergleich des Analysenergebnisses mit dem alters- und geschlechtsentsprechenden Referenzintervall (Referenzbereich, biologischer). Sie ist die häufigste und typische Vorgehensweise bei der Erstellung einer medizinischen Diagnose. Beispiel: Beurteilung der Glukosekonzentration im Nüchternserum zur Diagnose eines Diabetes mellitus.
Vergleich des Analysenergebnisses mit einer Entscheidungsgrenze, die durch andere Kriterien, z. B. atherosklerotische Risikokonstellationen, definiert ist. Beispiel: Beurteilung der Gesamtcholesterin- und/oder HDL- und/oder LDL-Cholesterinkonzentration.
Vergleich des Analysenergebnisses mit therapeutischen Bereichen oder Intoxikationsgrenzen. Beispiel: Beurteilung von Medikamenten- bzw. Ethanolkonzentrationen.
Vergleich mit Entscheidungsgrenzen, die der Therapieoptimierung dienen. Beispiel: Beurteilung der Glykohämoglobinkonzentration (HbA1c, Hämoglobin, glykiertes) im Vollblut und der Mikroalbuminausscheidung im Urin (Albumin im Urin) zur Beurteilung der Einstellungsqualität eines Diabetes mellitus.
Literatur
Stamm D, Büttner J (1995) Beurteilung Klinisch-Chemischer Analysenergebnisse. In: Greiling H, Gressner AM (Hrsg) Lehrbuch der Klinischen Chemie und Pathobiochemie, 3. Aufl. Schattauer Verlag, Stuttgart