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24.01.2018 | Epilepsie | Leitthema | Ausgabe 1/2018 Open Access

Zeitschrift für Epileptologie 1/2018

Hormon- und Sexualstörungen bei Epilepsie

Zeitschrift:
Zeitschrift für Epileptologie > Ausgabe 1/2018
Autor:
Ao. Univ. Prof. Dr. Gerhard Luef

Zusammenfassung

Die Behandlung von Menschen mit Epilepsie stellt behandelnde Ärzte vor komplexe Anforderungen. Epilepsien, Antikonvulsiva (AEDs) und das reproduktive System haben komplexe Interaktionen. Störungen der Reproduktion sind relativ häufig bei Menschen mit Epilepsie. Sie sind generell assoziiert mit und können die Folge von reproduktiven endokrinen Störungen sein. Es ist nicht dasselbe, eine Frau oder ein Mann mit Epilepsie zu sein. Eine gute Betreuung epilepsiekranker Frauen und Männer zielt längst nicht mehr nur auf Anfallsfreiheit ab, sondern auch auf eine nebenwirkungsarme Therapie, die alle Lebensbereiche so wenig wie möglich einschränkt. Einerseits können hormonelle Veränderungen bei Frauen mit Epilepsie während des menstrualen Zyklus das Auftreten von epileptischen Anfällen begünstigen, andererseits können epileptische Anfälle zu Veränderungen der zirkulierenden Hormone (Gonadotropine, Prolaktin, Sexualsteroide) führen. Es bestehen multidirektionale neurogonadale Interaktionen zwischen den Impulsen der zentralnervösen Erregungsstörung im Anfallsgeschehen sowie interiktal mit resultierender Dysbalance der hypothalamisch-hypophysären Funktion, dem neuroaktiven Potenzial der gonadalen Steroide und der endokrinen Modulation durch die antiepileptische Medikation (AED). Bei Männern kann dies nach einzelnen Studien zu Verlust von Libido, erektiler Dysfunktion, Veränderungen der Gonaden und der Spermienqualität führen.

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