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20.10.2015 | Originalien | Ausgabe 4/2016

Der Ophthalmologe 4/2016

Ergebnisse nach Cutler-Beard-Plastik zur Rekonstruktion ausgedehnter Oberliddefekte nach Tumorexzision

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 4/2016
Autoren:
Dr. A. Kopecky, K.R. Koch, F. Bucher, C. Cursiefen, L.M. Heindl
Wichtige Hinweise
A. Kopecky und K.R. Koch teilen sich die Erstautorenschaft.

Zusammenfassung

Hintergrund

In der Rekonstruktion großer durchgreifender Oberliddefekte hat sich die Brückenlappenplastik nach Cutler-Beard etabliert. Ziel dieser Studie ist es, unsere Erfahrungen mit Technik, Komplikationen und Ergebnissen dieser Kutaneomuskulokonjunktivallappenplastik nach Tumorexzision darzustellen.

Patienten und Methoden

Bei 18 Patienten wurde ein großer durchgreifender Oberliddefekt nach Tumorresektion mittels Cutler-Beard-Brückenlappenplastik des Unterlides versorgt. Vier Patienten erhielten zusätzlich Spendersklera, 1 Patient kontralateralen Tarsus als Lidstabilisator.

Ergebnisse

Chirurgisch erfolgreich konnte der Eingriff bei allen Patienten durchgeführt werden ohne Verletzung der Unterlidbrücke oder Infektion. Bei 3 der 13 Plastiken ohne zusätzlichen Lidstabilisator (23 %) kam es zu einem Oberlidentropium, das einen Revisionseingriff mit sekundärer Skleraimplantation erforderte. Die 5 primär mit Sklera- oder Tarsustransplantaten rekonstruierten Oberlider entwickelten keine Entropiumstellung.

Schlussfolgerungen

Die Cutler-Beard-Brückenlappenplastik, die im Falle besonders ausgedehnter Defekte (> 75 % der Lidlänge) mit der Transplantation von Stabilisationsersatzgewebe kombiniert werden kann, ist eine verlässliche Methode zur Rekonstruktion großer durchgreifender Oberliddefekte nach Tumorexzision.

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